Vermischtes Osnabrücker Einzelhandel will besser werden

05.07.2009, 22:00 Uhr

Der Osnabrücker Einzelhandel will es genau wissen: Wie zufrieden sind die Kunden mit den Geschäften in der Innenstadt? Eine einzigartige Studie haben der Unternehmerverband Einzelhandel Osnabrück-Emsland (UVE), die Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH (OMT) und die Neue OZ in Auftrag gegeben. „Mit der Untersuchung werden wir ein neues Kapitel aufschlagen“, so der Geschäftsführer des UVE, Peter H. Konermann.

Ab Anfang August wird in 2500 Osnabrücker Haushalten das Telefon klingeln. Die Anrufer: Mitarbeiter des Wallenhorster Marktforschungsunternehmens „Produkt + Markt“. In den Interviews wird nach der Kundenzufriedenheit in fünf Branchen gefragt: Mode, Schmuck, Schuhe, Lebensmittel sowie Bücher/Schreibwaren/Zeitschriften.

Eine ältere Umfrage hatte dem Osnabrücker Einzelhandel im Bundesvergleich die „rote Laterne“ zugewiesen. Obwohl über die statistische Aussagekraft des Gutachtens „gestritten werden kann“, soll jetzt detaillierter nachgefragt und analysiert werden. Ziel der Analyse: „Wir wollen besser werden“, so Konermann.

Genau dies sei der Ansatz gewesen, eine neue Studie mit größerer Aussagekraft in Auftrag zu geben, unterstreicht Neue-OZ-Geschäftsführer Axel Gleie. Partner der Aktion ist die OMT. Die einzelnen Branchen erhielten so wichtige Informationen über ihre Stärken und Schwächen. Zugleich könne Osnabrück mit guten Ergebnissen werben oder bei schwachen Noten einen gezielten Maßnahmenkatalog entwerfen, erläutert Geschäftsführer Oliver Mix.

Also wird es um deutlich mehr gehen als um Freundlichkeit. Flexibilität, Engagement, Aufmerksamkeit, Wartezeit an den Kassen oder Beratung werden daher in der repräsentativen Umfrage eine Rolle spielen, erläutert Albers. Ende September könnten die Daten vorliegen, so der Zeitplan.