Vermischtes Ordensfrauen aus Indien nahmen im Bonifatius-Hospital Dienst auf

14.07.2009, 22:00 Uhr

Fünf indische Ordensfrauen aus der Ordensgemeinschaft Franciscan Clarist Congregation Kerela wurden im St.-Bonifatius-Hospital Lingen offiziell begrüßt. Die Ordensfrauen des Konvents mit Oberin Sr. Grace werden auf fünf verschiedenen Stationen – Gefäßchirurgie, Kardiologie, Geriatrie, Geburtshilfe und Orthopädie/Unfallchirurgie – ihren Dienst als Krankenschwestern aufnehmen.

Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer als Vorsitzender des Trägervereins wünschte ihnen einen guten Start und ein gutes Miteinander allen Mitarbeitern und den Ordensschwestern des Konvents der Mauritzer-Franziskanerinnen mit Oberin Sr. Luperia. Der Konvent wirkt bereits seit über 150 Jahren im St.-Bonifatius-Hospital in den verschiedensten Bereichen, insbesondere in der Seelsorge.

In seiner Begrüßungsrede reflektierte Lanvermeyer auf einen Menschen, der vor über 2000 Jahren geboren wurde: Jesus habe durch sein Leben und seine Geschichten die Menschen begeistert, und insbesondere die Geschichte des Barmherzigen Samariters verbinde die Kirche weltweit in ihrem Bemühen und Sorgen um Kranke. Heute in den hoch technisierten und spezialisierten Krankenhäusern sei neben der hohen fachlichen auch die menschliche Kompetenz enorm wichtig: „Sie sind Trägerinnen dieser speziellen menschlichen Kompetenz, und wir freuen uns, dass durch Sie der Geist des Evangeliums wieder stärker auf den Stationen kommt“, betonte Pfarrer Lanvermeyer.

Die indischen Ordensfrauen sind eine Bereicherung für alle Mitarbeiter im Krankenhaus und vor allem für die Patientinnen und Patienten, hieß es in der Feierstunde. Heinz Hofschroer, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, hieß die Ordensfrauen als neue Kolleginnen herzlich willkommen. Mit einem Zitat von Wilhelm von Humboldt hoffe er auf eine jahrelange, gute Zusammenarbeit: „Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.“

Abschließend bedankte sich Oberin Sr. Grace für die herzliche Aufnahme und die schöne Unterkunft in Haus F: „Wir wollen den Patienten und den Kolleginnen viel geben. Es ist schon jetzt ein gutes Gefühl mit euch!“