Vermischtes Neues Domizil für Oldtimerclub Hasetal Schleper

18.08.2008, 22:00 Uhr

Mit einem zweitägigen Programm hat der Oldtimerclub Hasetal Schleper die Einweihung seiner neuen Ausstellungshalle in Huden gefeiert. Neben der Eröffnung richtete sich ein Tag der offenen Tür an die Öffentlichkeit.

Die Halle soll eine zentrale Rolle im künftigen Vereinsleben einnehmen. Der erste Vorsitzende, Paul Kessen: „Zweck unseres Vereins ist die Förderung und Pflege des heimatlichen Brauchtums und der Restaurierung von alten landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen.“ Da die Mitglieder des Vereins aus einer Vielzahl an Orten kommen, habe der Vereinsarbeit in der Vergangenheit ein zentraler Punkt gefehlt.

„Jetzt haben wir einen zentralen Ort, der sich insbesondere auch in unserer Jugendarbeit positiv auswirken wird“, verspricht sich Kessen vom Neubau. Gegründet wurde der Verein vor 15 Jahren. Die Halle wurde nahezu ausschließlich in Eigenleistung errichtet. Die Bauzeit betrug etwa eineinhalb Jahre. Geleistet wurden durch die Vereinsmitglieder mehr als 6000 Arbeitsstunden.

Für finanzielle Unterstützung des Bauvorhabens hatte die Stadt Haselünne gesorgt „sowie einige Firmen durch Spenden“, wie Kessen hervorhob. Haselünnes Bürgermeister Werner Schräer sprach ein Kompliment an alle Personen aus, die zum Bau beigetragen haben. „Endlich ist es gelungen, ein Domizil für den Oldtimerclub zu finden“, freute er sich. Er verwies auf den großen Findlingsstein, der die Vereinsaufschrift trägt und auf die Halle hinweist. „Wer einen solchen 38 Tonnen schweren Stein sein Eigen nennen darf, ist ein Schwergewicht unter den Vereinen“, so Schräer. Das Bewegen des Steins, der vom Holt’schen Gelände in Haselünne nach Huden verbracht wurde, habe genauso viel Anteilnahme gefunden wie der Bau der Halle.