Vermischtes Neu beim VfL (1): Angelo Barletta

01.07.2009, 22:00 Uhr

Er bolzte auf denselben Straßen und fing im selben Verein an wie der große Rudi Völler: Angelo Barletta (* 11. Februar 1977) hat italienische Wurzeln, doch geboren und aufgewachsen ist er in Hanau bei Frankfurt. Schon früh galt die ganze Leidenschaft des Sohnes italienischer Einwanderer aus Bari dem Fußball, doch der Weg zum Traumberuf Profi war lang. Erst nach einigen Lehrjahren in der hessischen Oberliga (RW Walldorf, Spvg. Neu-Isenburg, SG Hoechst) schaffte das Talent aus der A1-Jugend der Frankfurter Eintracht im Winter den Einstieg. In vier Jahren bei den Offenbacher Kickers wuchs Barletta in der Regionalliga Süd zum Führungsspieler und Kapitän, doch zum Aufstieg reichte es nicht: „Irgendwie habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass wir es noch schaffen. Deshalb habe ich das Angebot aus Erfurt angenommen.“ Doch sowohl dort als auch bei den Sportfreunden Siegen erlebte er als Kapitän den Abstieg aus der 2. Bundesliga: „In beiden Fällen hätten wir eigentlich nicht absteigen müssen, der Kader war gut genug für den Klassenerhalt.“ Über einen Teamkollegen kam der Kontakt zum FC Panserraikos in der Nähe von Thessaloniki zustande, eine spannende Saison in der 2. griechischen Liga folgte. Mit der Rückkehr in die hessische Heimat begann die erfolgreichste Zeit für den Deutsch-Italiener: Mit dem FSV Frankfurt schaffte er den Aufstieg und den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga: „Vielleicht kann ich mit dem VfL

einen ähnlichen Weg gehen.“