Vermischtes Nach Hustenanfall verunglückt

01.11.2006, 23:00 Uhr

Nach einem starken Hustenanfall landete gestern ein schwedischer Lkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug in der Böschung neben der A1.

Der 59-jährige Fahrer zog sich glücklicherweise keine Verletzungen zu. Die anschließende Bergung des mit 22500 Kilogramm Schweinehäuten beladenen Lkw zog sich dann jedoch aus verschiedenen Gründen in die Länge.

Doch der Reihe nach. Nach Angaben der Polizei hatte der Schwede unmittelbar vor dem Autobahnkreuz Lotte (Fahrtrichtung Bremen) plötzlich einen starken Hustenanfall bekommen. Der Mann verlor dadurch die Gewalt über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und rutschte eine steil abfallende Böschung hinunter. Der Gesamtschaden wird auf etwa 120000 Euro geschätzt. So weit der Unfallhergang. Die Bergung des Fahrzeugs verzögerte sich jedoch um Stunden, da zunächst wegen des Feiertags in Nordrhein-Westfalen kein entsprechender Unternehmer gefunden werden konnte.

Als dann am Abend doch Spezialisten mit schwerem Gerät anrückten, musste vor der eigentlichen Bergung des Fahrzeugs zunächst der Lkw entladen werden. Die Schweinehäute sind für die Weiterverarbeitung in der kosmetischen Industrie bestimmt.

Der rechte Fahrstreifen musste während der Arbeiten gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer mussten reichlich Geduld aufbringen.