Vermischtes Mittwoch erklingt die Vater-Orgel

26.07.2009, 22:00 Uhr

„Eine musikalische Geschichte von norddeutschen Italienern und süddeutscher Unterhaltungsmusik“: Unter diesem Motto steht das fünfte sommerliche Orgelkonzert auf der Chris tian-Vater-Orgel. Kreiskantor Benjamin Dippel spielt am Mittwoch, 29. Juli, um 20.15 Uhr in der St.-Petri-Kirche Melle. Der Eintritt ist wie immer frei. Das Konzert dauert eine Dreiviertelstunde.

„Norddeutsche Klangpracht trifft auf süddeutsche Leichtigkeit“: Dieses Kontrastprogramm wird Benjamin Dippel präsentieren. Die norddeutsche Klangpracht wird durch Präludien von Dietrich Buxtehude und Vincent Lübeck präsentiert. Hier kann die Christian-Vater-Orgel ihre volle strahlende Klangfülle entfalten.

Im Gegensatz dazu die süddeutschen Werke: „Handstück im galanten Stil“ nannte Justin Heinrich Knecht sein Stück, hier kommen die zarten Flötenstimmen zum Einsatz. Auch die Triosonate C-Dur von Johann Sebastian Bach ist Unterhaltungsmusik. Die Triosonaten wurden nicht für die Kirchenorgel, sondern für das zweimanualige Pedalcembalo geschrieben.

Benjamin Dippel wurde 1980 in Kassel geboren. Seit 1995 ist er als Organist und Chorleiter tätig. Benjamin Dippel studierte seit 2000 an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford, wo er im Juli 2004 sein B-Examen für hauptberufliche Kirchenmusiker ablegte. Anfang 2007 schloss er sein Kirchenmusikstudium mit der A-Prüfung ab. Er studierte u. a. Orgel bei Kantor Wolfgang Lüschen, Prof. Christiane Michel-Ostertun. Meisterkurse belegte er bei Ewald Kooiman, Jon Laukvik und Ludger Lohmann. Ein Aufbaustudium mit dem Ziel der Künstlerischen Reifeprüfung im Fach Orgel schließt sich nun an. Auf der Christian-Vater-Orgel hat er schon oft konzertiert. Seit Januar 2008 ist Dippel in Alfeld (Leine) als Kantor und Organist an der dortigen Stadtkirche St. Nicolai und als Kreiskantor für den Kirchenkreis tätig. Als Organist war er bereits in Deutschland sowie im europäischen Ausland in Ungarn und Rumänien zu hören.