Vermischtes Meppener sorgen für Massen von Menschen vor Uelzener Rathaus

01.12.2002, 23:00 Uhr

Die Künstlerin MÀRA!, der MÀRA!-SunArt-Verlag in Meppen und die Werbeagentur de Hoogd in Meppen haben in Zusammenarbeit mit dem Handelsverein und der Stadt Uelzen ein gigantisches Kunstwerk geschaffen: Das Historische Rathaus wurde zum Adventskalender und ist damit für die Menschen ein Vorbote des Weihnachtsfestes, der die internationalen Weihnachtsgrüße der Künstlerin weit über die Landesgrenzen hinausschickt.

Im Herzen des Uelzener Weihnachtsmarktes in der festlich geschmückten Heidestadt sind 24 Licht umrahmte Fenster des historischen Bauwerks zu Kalendertürchen umfunktioniert worden. In Szene gesetzt mit Posaunenbläsern, Engeln und weihnachtlicher Dekoration wurde am Wochenende vor der Kulisse von annähernd 2500 Besuchern das erste Türchen geöffnet. Von der Anteilnahme der Bevölkerung und der Wirkung dieses riesigen Adventskalenders waren sowohl die anwesende Regierungspräsidentin Birgit Horn× als auch Bürgermeister Otto Lukat überwältigt. "Der Kalender ist vornehm-dezent und passt perfekt zum Rathaus", freute sich Luktat.

Künstlerin MÀRA! hat den Kalender ihrem Stil entsprechend gestaltet. Sie als "Botschafterin der Freude und der Hoffnung", ihre Arbeiten sind "gute-Laune-Bilder". So waren es die Farben und Motive, die Joachim Lotz vom Handelsverein der Stadt Uelzen während einer Fachmesse auf die MÀRA! Arbeiten hatten aufmerksam werden lassen. Hier hatte der MÀRA!-SunArt-Verlag Meppen die neuesten MÀRA!-Arbeiten und Produkte präsentiert. Der Kontakt zur Inhaberin des Verlages, Hannelore de Hoogd, die auch mit der Künstlerin MÀRA! befreundet ist, fiel sofort auf fruchtbaren Boden und mündete in dem Projekt "Adventskalender", bei dem Handelsverein und die Stadt Uelzen von Anfang an kooperative Partner waren. Bis zur Eröffnung waren eine lange Vorbereitungzeit und Koordinationphase notwendig, die jetzt mit dem Öffnen des ersten Türchens den Abschluss fand.

"Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, positive Energien auszusenden", findet MÀRA!, die Malerei und Kunstgeschichte an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg studierte. Durch Reisen in fremde Kulturen hat sie über die individuellen Zusammenhänge zwischen Symbolik und Empfindung wichtige Erkenntnisse gewonnen, die auf ihre künstlerische Arbeit Einfluss nahmen. Sie kombiniert Symbole aus früheren Kulturen mit eigenen Zeichen und in eindrucksvollen Farbkompositionen.

Malerei ist für MÀRA!, die in ihren Ateliers in Deutschland und Frankreich kreativ arbeit und deren Werke auf weltweiten bedeutenden Ausstellungen in München, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg, Boston, Glasgow, Birmingham, Wladimir, Graz, Innsbruck, Wien, Gent, Paris, Nizza, Atlanta, New York, Osaka, Tokio und Auckland vertreten sind, Teil eines inneren Glückszustandes. Sie sendet Botschaften, indem sie eine eigene, neue Bild-Sprache mit Symbolen fremder Kulturen verwebt. Die Gegenstände in ihren Bildern und die unverwechselbare Farbigkeit lassen dem Betrachter die Freiheit, eigene Träume zu finden und verborgene Energien und Kraftreserven zu aktivieren. Ihre "Zauberbilder" mit mystischen Zeichen führen den Betrachter in eine Welt der Sehnsüchte- und jetzt auch in eine Welt der Winterträume.