Vermischtes Maurice Tebbel auf Medaillenjagd

30.07.2009, 22:00 Uhr

Amtierender Deutscher Meister der Ponyspringreiter, Deutscher Vizemeister der Junio renspringreiter, Vize-Europameister der Ponyspringreiter, EM-Bronzemedaillengewinner mit der deutschen Mannschaft, amtierender Landesmeister der Ponyspringreiter sowie der Junioren: Heute kann der 15-jährige Emsbürener Maurice Tebbel im belgischen Moorsele bei der Europameisterschaft der Ponyreiter den Grundstein für eine erfolgreiche Verteidigung seiner Einzelsilbermedaille legen.

Tebbel, der schon in sportlicher Sicht längst aus dem Schatten des dreifachen Deutschen Meisters und Vaters Rene Tebbel getreten ist, kann heute im Sattel des Ausnahmeponys Giovanni in der ersten Wertung mit einer Einzelmedaille bestätigen, dass er zu den Topreitern in Europa zählt.

Morgen im Nationenpreis will der Emsländer im Team stehen, um zumindest die Bronzemedaille von 2008 zu verteidigen. „Die Bronzemedaille wäre für uns schon ein toller Erfolg“, schätzt der zukünftige Auszubildende zum Pferdewirt die Mannschaften aus England und Irland höher ein. Insgesamt zwölf Nationen bewerben sich um den Mannschaftstitel. Der Nationenpreis stellt gleichzeitig die zweite Wertung zur Einzel-EM da. „Ich setze mich aber nicht unnötig unter Erfolgsdruck, dann geht es doch daneben“, spricht aus dem Landesmeister bereits viel Erfahrung im Reitsattel. „Wenn es gut läuft, ist es gut. Wenn nicht, dann geht es nächste Woche weiter.“

Für Maurice Tebbel ist Moorsele die dritte Europameisterschaft seiner Reitsportkarriere. In Freudenberg 2007 verpasste er nach zwei Wertungen das Finale. Im vergangenen Jahr im eidgenössischen Avenches revanchierte sich Tebbel mit zwei EM-Medaillen. Seine Prognose für dieses Jahr: „Die gebe ich nicht ab.“ Eines steht fest: Giovanni und Maurice sind gut drauf, wie Papa und Trainer Rene Tebbel gestern mitteilte. Mit Maurice Tebbel vertreten in Belgien in der EM Le Clausen (Mildstedt) mit Celina, Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome, Miriam Zell (Schermbeck) mit Wombel und Kaya Lüthi (Aach) mit Karwin die deutschen Farben.