Vermischtes Mammobil hält am Christlichen Krankenhaus

22.07.2009, 22:00 Uhr

Bis Donnerstag nächster Woche hält am Christlichen Krankenhaus in Quakenbrück das Mammobil. Von außen unscheinbar, beherbergt es innen Hightech zur flächendeckenden Röntgenuntersuchung gegen Brustkrebs. Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Zur Verbesserung der Früherkennung gibt es die sogenannten Mammobile.

Die kostenlose Röntgenuntersuchung der Brust ist für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren vorgesehen. „Es wird sehr gut angenommen“, berichtet Anne Hövelkamp, Arzthelferin an Bord der fahrenden Röntgenstation. Ausgebildete Kräfte machen Aufnahmen der Brust, die zwei erfahrenen Ärzten vorgelegt werden. Diese beurteilen unabhängig voneinander.

 Das sei ein Vorteil gegenüber der normalen Untersuchung beim Frauenarzt, meint Anne Hövelkamp. Außerdem entfielen die üblichen zehn Euro. Die Kosten werden im Rahmen des Bundesprogramms „Mammografie-Screening“ von den Krankenversicherungen übernommen. Es genügt also, die Versicherungskarte mitzubringen. Einladungen für einen Besuch des Mammobils erhalten die Frauen automatisch. „Die Daten beziehen wir vom jeweilig zuständigen Einwohnermeldeamt“, sagt Hövelkamp.

 Ziel des deutschlandweiten Screenings sei es, die Zahl der Brustkrebs-Todesfälle zu senken und bei einer Krebserkrankung eine schonendere Behandlung zu ermöglichen. Denn durch die Untersuchung können bereits sehr kleine Krebsherde erkannt werden, bevor sie überhaupt tastbar sind. Sollte bei einer Teilnehmerin eine Verdachtsdiagnose durch die Mammografie aufkommen, besteht die Möglichkeit der weiteren Abklärung auch innerhalb des Programms.