Vermischtes Hamilton fährt Bestzeit in Monza

09.09.2011, 17:37 Uhr

Diesmal war Sebastian Vettel nicht ganz der Schnellste. Nur etwas mehr als eine Hundertstelsekunde fehlte dem Formel-1-Weltmeister am Freitag nach insgesamt drei Stunden freiem Training zur Tagesbestzeit in Die sicherte sich der Brite Lewis Hamilton im McLaren, der beim Großen Preis von Italien am Sonntag (14.00 Uhr, RTL) als Vettels härtester Rivale gehandelt wird.

Vettel war mit dem Arbeitstag zufrieden. „Auf einer Strecke, die uns eigentlich nicht so besonders gut liegen dürfte, lief es heute ganz gut. Das Auto fühlt sich gut an – bisher herrscht Zuversicht“, sagte der Weltmeister.

Für die Überraschung sorgte Michael Schumacher. Offenbar beflügelt von seiner Aufholjagd zuletzt beim Rennen in Spa, raste der siebenmalige Weltmeister im Mercedes auf Platz drei. Damit ließ der 42-Jährige sogar die zuvor hoch gehandelten Ferrari-Piloten hinter sich. Felipe Massa (Brasilien) und Fernando Alonso (Spanien) kamen zur Enttäuschung der Tifosi nicht über die Plätze vier und fünf hinaus.

„Unsere Zeiten bei der Rennsimulation sahen konstant aus. Während Michael auch einen Versuch mit geringerer Benzinmenge fuhr, konzentrierte sich Nico ausschließlich auf die Rennvorbereitung“, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug gewohnt analytisch. Dennoch dürfte er sich über Schumachers Ergebnis gefreut haben. Der Rekord-Weltmeister hatte schon beim Belgien-Grand-Prix für Schlagzeilen gesorgt, als er vom letzten Startplatz bis auf Position fünf nach vorne gefahren war.

Rosberg blieb wegen technischer Probleme an diesem Tag auf Rang 20 das deutsche Schlusslicht. Laut Haug musste am Mercedes des 26-Jährigen zu Beginn der zweiten Trainingssitzung das KERS-System gewechselt werden. Timo Glock, sonst immer der langsamste Deutsche, war diesmal zwei Plätze besser als Rosberg. Adrian Sutil landete im Force India im Mittelfeld.