Vermischtes Gemeinschaftliche Feuerwehrübung

19.07.2009, 22:00 Uhr

Diesem Angebot folgten die Neuenkirchener Brandschützer gerne, schließlich muss im Ernstfall auch die Zusammenarbeit von Feuerwehrleuten aus unterschiedlichen Gemeinden funktionieren. Trotz einer landeseinheitlichen Ausbildung gibt es bei den Wehren durchaus verschiedene Geräte und Lösungsansätze zu unterschiedlichen Einsatzarten.

Da im Gegensatz zu den Achmeranern die Nachbarn aus Neuenkirchen über einen Rüstwagen und somit über einen sogenannten Rettungssatz verfügen, lautete das Thema des gemeinsamen Dienstes „Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen“. Hierfür hatten die Organisatoren einen alten Pkw von einem örtlichen Entsorgungsunternehmen zur Verfügung gestellt bekommen. Kurz nachdem das Auto von den Feuerwehrleuten vor einem Baum am Ottosee „geparkt“ wurde, kam ein Streifenwagen der Bramscher Polizei. Ein Anwohner hatte den leicht demolierten Pkw am Baum gesehen und über den Notruf die Polizei über den vermeintlichen Verkehrsunfall alarmiert. Die beiden Beamtinnen konnten die „Unfallstelle“ allerdings nach kurzer Zeit wieder verlassen.

In einer gemeinsamen Aktion wurde zunächst das Auto mit Hebekissen angehoben und mit Holzkeilen gesichert, um die erste Person unter dem Fahrzeug hervorziehen zu können. Anschließend wurde der Pkw kurzerhand von den Rettungskräften in ein Cabrio verwandelt, sodass die zweite verunfallte Person aus dem Auto befreit werden konnte. Neben dem Neuenkirchener Ortsbrandmeister Herbert Kempe und seinem Achmeraner Kollegen Günter Thomann überzeugte sich auch Neuenkirchens Gemeindebrandmeister Franz Kruse von der guten und funktionierenden Zusammenarbeit.