Vermischtes Gefährlicher Feinstaub in vielen Büros

05.04.2005, 22:00 Uhr

Im Gegensatz zur öffentlichen Diskussion um den Feinstaub auf den Straßen gerät der Kampf gegen Feinstaub im Büro völlig in Vergessenheit. Diese Ansicht vertritt Josef Albers, Inhaber der Firma Büro-Albers in Papenburg.

Dabei würden gerade beim Betrieb von Kopier- und Faxgeräten sowie Druckern umwelt- und gesundheitsgefährdende Emissionen durch Tonerpartikel freigesetzt.

Tonerstaub führe nicht selten zu Reizungen der Haut, Entzündungen der oberen Atemwege und Nebenhöhlen sowie als Folge zu chronischer Bronchitis bis hin zu Asthma. Das Magazin Öko-Test konnte bei Untersuchungen von Tonern in acht von zehn Produkten Spuren von gesundheitsschädlichen Substanzen wie Nickel, Kobalt Dibutylzinn, Benzol, Styrol und Phenol nachweisen. Um die Staubbelastungen bei Lasergeräten möglichst gering zu halten, ist der regelmäßige Austausch der Filter sehr wichtig. Dies werde jedoch kaum durchgeführt.

Nun gibt es ein neues Produkt auf dem Markt, das Tonerstaubemissionen verhindern soll. Dieser Abluftfilter für Büromaschinen wird direkt an der Gebläseöffnung des Lasergerätes angebracht. Die Herstellerfirma verspricht, dass die gesundheitliche Belastung für das Büropersonal minimiert werde. Zudem werde eine Verbesserung des Arbeitsplatzklimas erreicht.

"Wir haben es in unserem Haus bereits getestet", berichtet Josef Albers. Der Filter sei bereits nach kürzester Zeit "rabenschwarz" gewesen. Das neuartige Gerät sei so konstruiert, dass es zu keiner Überhitzung des Lasergerätes komme.