Vermischtes Edler Tropfen aus der Apfelstadt

17.07.2009, 22:00 Uhr

Die Apfelstadt ist um eine genussvolle Attraktion reicher: Eine Flasche original Dissener Apfelbrandes überreichte Klaus-Dieter Weitzel, Vorsitzender des Kunst- und Kulturvereins (KuK), jetzt an Bürgermeister Georg Majerski. Der edle Tropfen trägt seinen Namen mit gutem Recht. Schließlich bilden ausschließlich Dissener Äpfel die Grundlage für die ersten 100 Flaschen.

Mit dem Apfelbrand brachte der Kunst- und Kulturverein die breite Vielfalt der im Stadtgebiet gehegten Apfelsorten in stilvolle Flaschen. Allein die Stadt pflanzte bereits 270 Bäume in 150 verschiedenen Sorten. Zwar muss auf die Früchte bei den imagebildenden Zöglingen noch gewartet werden. Dafür brachten unter anderem die Noller Streuobstwiesen, die Anna Saager dem Kunst- und Kulturverein kostenfrei zur Bewirtschaftung überließ, umso reichere Ernte.

1200 Liter Apfelsaft produzierte der KuK im Jahre 2007. Im vergangenen Jahr griffen auch die Schüler der Hauptschule zu Korb und Apfelpflücker – und der Erfolg ließ nicht auf sich warten: Die Ernte erbrachte in 2008 gleich 2000 Liter Apfelsaft. Ein Teil der Produktion stellte der Verein zusammen mit frischen Äpfeln den Dissener Schulen zur Verfügung und ergänzte damit zugleich das Engagement der Stadt um die gesunde Ernährung in Kindergärten. Mit der Erstauflage des Dissener Apfelbrandes verlieh der KuK nun dem heimischen Obst ein edles Gewand. In der Mosterei Pues in Hagen überwachten die Vereinsmitglieder die Verarbeitung der ausgewählten Früchte, bevor der Most im Sauerland zweifach gebrannt wurde. In einem letzten Verarbeitungsschritt wurde dem Apfelbrand vor zwei Wochen Hagener Bergquellwasser zugefügt, um ihn auf trinkfertige 40 Prozent Alkoholgehalt zu bringen.

Natürlich ist jede einzelne Flasche des hochwertigen Tropfens nummeriert: Die Flaschen 1, 25, 50, 75 und 100 lagern für besondere Anlässe in der Schatzkammer des Vereins. Und dort reift der Apfelbrand in aller Ruhe nach. Die Flasche 02/’09 nahm Bürgermeister Georg Majerski am Kunsthaus in Empfang – auf Wunsch handsigniert vom KuK-Vorsitzenden Klaus-Dieter Weitzel. Für die Stadt meldete Majerski schon gleich Interesse an weiteren Flaschen an. Schließlich eignet sich der Apfelbrand nicht nur für den eigenen Genuss, sondern auch als begehrtes Gastgeschenk und Mitbringsel.

„Ich freue mich, dass wir jetzt auch als Stadt Dissen eine regionale Spezialität anbieten können“, betonte Majerski. Erhältlich ist diese Spezialität beim KuK-Vorsitzenden Klaus-Dieter Weitzel sowie bei allen Veranstaltungen des Vereins.