Vermischtes DiVa-Walk im Test

19.08.2009, 22:00 Uhr

Seit Sonntag wandert Stefan Fütz alleine auf dem DiVa-Walk. Für den 27-Jährigen aus dem Bad Essener Ortsteil Eielstädt ist Wandern eine erholsame Freizeitbeschäftigung.

„Ich mache ganz gerne schon mal Tagestouren durch das Wiehengebirge und im Osnabrücker Land“, sagt Fütz. Auch große und mehrtägige Touren gehören regelmäßig zu seinem Urlaubsprogramm. „Vor zwei Jahren hab ich etwa den Jakobsweg erwandert“, hebt Fütz hervor. Jetzt will er sich den 110 Kilometer langen Rundwanderweg „vor seiner Haustür“ vornehmen, den DiVa-Walk der Varus-Region.

Für die Touristiker in den sechs Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft „Varus-Region“ im Tourismusverband Osnabrücker Land (Bad Essen, Belm, Bohmte, Bramsche, Ostercappeln und Wallenhorst) ist die Wanderung von Stefan Fütz eine ideale Gelegenheit, die Strecke von einem unabhängigen Wanderer unter die Lupe nehmen zu lassen. „Herr Fütz wird für uns ein kleines Tagebuch mit Reportagen seiner Wanderungen schreiben“, freut sich Annette Ludzay, Geschäftsführerin der Touristinfo Bad Essen, auf die Erlebnisberichte rund um den DiVa-Walk. „Wir bekommen damit quasi aus erster Hand eine unabhängige Qualitätskontrolle geliefert.“

Fütz wird auf seiner Wanderung nicht nur die reine Strecke beurteilen, sondern auch in örtlichen Hotels übernachten und gezielt einige Sehenswürdigkeiten entlang der Wanderroute ansteuern. So plant der 27-Jährige einen Aufenthalt an der Wassermühle im Nettetal und dem Eisenzeithaus in Ostercappeln ebenso ein wie Besuche im Tuchmachermuseum oder bei der Varusschlacht in Kalkriese.

Die täglichen Erlebnisberichte von Stefan Fütz sollen nach seiner Wanderung journalistisch aufbereitet und als kleine fünf- oder sechsteilige Serie in Wandermagazinen, örtlichen Heimatheften sowie über das Internet publiziert werden.