Vermischtes Die städtischen Bäder erfordern erhebliche Investitionen

30.07.2008, 22:00 Uhr

Zweimal im Jahr begeben sich die Mitglieder der Harener CDU-Stadtratsfraktion in der politischen Sommerpause auf Pättkesfahrt durch das Stadtgebiet. Auf der ersten Etappe besichtigten sie im Stadtkern sowie in Altharen und Dankern den kommunalen Friedhof und die städtischen Bäder.

Erster Haltepunkt war der städtische Friedhof am Ostereschweg. Mit den Arbeiten zur Erweiterung der Grabfelder soll nach Auskunft von Bürgermeister Markus Honnigfort im August begonnen werden. Man habe bei der Gestaltung der künftigen Grabreihen großen Wert darauf gelegt, dass diese auch von älteren Menschen mit einem Rollator oder Rollstuhl erreicht werden können. Die öffentliche Toilette am Friedhof wird künftig von außen und damit auch bei verschlossener Friedhofskapelle erreichbar sein.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion waren sich einig, dass auch die Friedhofskapelle in nächster Zeit einer Sanierung und Erweiterung unterzogen werden müsse.

Bei den städtischen Bädern erläuterte Badbetriebsleiter Norbert Cordes das in den letzten Jahren überarbeitete Betriebskonzept. Hiernach seien seit einigen Jahren auch im Sommer das Hallen- und Wellenbad parallel geöffnet. Gleichzeitig werde das Wasser im Freibad nicht mehr aufgeheizt, was zu enormen Einsparungen beim Energieverbrauch beitrage.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt von den Anlagen und technischen Einrichtungen zur Wasseraufbereitung. Auch hier herrschte angesichts des Alters und Zustandes allerdings Einigkeit darüber, dass in naher Zukunft erhebliche Investitionen getätigt werden müssen. Die dafür auf Antrag der CDU-Fraktion gebildete Rücklage aus dem Überschuss des letzten Jahres könne hierfür nur einen kleinen Anfang darstellen, erklärte Fraktionschef Holger Cosse.

Bei der Fahrt über den „Kämmeringsweg“ im Ortsteil Altharen konnten sich CDU-Politiker praxisnah vom schlechten Zustand der Straße überzeugen. Da sie für viele den kürzesten Weg in das Sondergebiet Boschstraße und zur Autobahn darstellt, werde sie pro Tag von bis zu eintausend Fahrzeugen frequentiert. Diese Zahl belege, dass es sich um eine Straße mit überörtlicher Bedeutung handele und ein Ausbau dringend geboten sei.

Bei einem „Abstecher“ ins „Spielland“ des Ferienzentrums Schloss Dankern erläuterte Betriebsleiter Horst Muhlmann die geplante Schlittschuhbahn. Man werde ohne eine energieintensive Eisanlage auskommen: Die von der Firma Röchling produzierte Kunststoffplatte gewährleiste nahezu gleiche Gleiteigenschaften wie eine Eisfläche. Von den fortwährenden Investitionen durch die Familie von Landsberg-Velen profitierten die Stadt Haren und die Region, betonte Fraktionsvorsitzender Cosse.