Vermischtes Devise lautet: Geht nicht – gibt’s nicht!

06.07.2009, 22:00 Uhr

„Mich erfüllt heute ein Gefühl von Freude und Stolz zugleich“, ließ Tischlermeister Gerhard Herbers die 25-jährige Erfolgsgeschichte seines Unternehmens Revue passieren. Dank galt den Mitarbeitern für die tatkräftige Unterstützung.

Aus kleinsten Anfängen habe sich ein mittelständischer Handwerksbetrieb entwickelt, der sich in den Bereichen Innenausbau, Treppenbau, Laden- und Objektbau sowie Badmöbel einen guten Namen gemacht habe, so der Firmenchef im Rahmen einer Jubiläumsfeier, zu der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Freunde geladen waren. Maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung habe Ehefrau Marita, die den Entwicklungsprozess mit wichtigen Entscheidungen sehr beeinflusst habe.

„Es war nicht immer ganz einfach, aber der Erfolg hat uns letztlich recht gegeben“, gestand die Chefin ein.

Sie habe sich das Hobby Malerei gewählt, um nach anstrengenden Stunden im Büro entspannen zu können. In einer Ausstellung präsentierte die Hobbymalerin einen Querschnitt ihrer ansprechenden Arbeiten.

Ein großes Bild „Die Straße des Erfolgs“ wurde der Firma zum Geschenk gemacht. Aus künstlerischer Sicht wurden diverse Stationen aus der Firmenentwicklung dokumentiert. „Das Bild wird einen Ehrenplatz bekommen“, sicherte Gerhard Herbers seiner Ehefrau zu.

Tochter Yessika und Schwiegersohn Kay Welz werden den Familienbetrieb fortführen. „Etwas ganz Wichtiges habe ich vom Schwiegervater gelernt: Geht nicht – gibt’s nicht!“, gestand Juniorchef Kay Welz ein. Diese Devise sei eine wichtige Basis des Erfolgs; so seien immer wieder neue Ideen und Projekte entwickelt und realisiert worden.

Dank und Anerkennung übermittelte Kreishandwerksmeister Ansgar Kuiter dem erfolgreichen Tischlereiunternehmen. Gewürdigt wurde auch das ehrenamtliche Engagement von Gerhard Herbers als Lehrlingswart in der Kreishandwerkerschaft Lingen. Zudem wies Kuiter auf die Leistungen als Ausbildungsbetrieb hin. So hätten in 25 Jahren über 60 junge Leute bei Herbers den Tischlerberuf erlernt. „Viele Innungssieger unterstreichen die Qualität der Ausbildung“, betonte der Kreishandwerksmeister und Obermeister der Tischlerinnung ausdrücklich.

Eine besondere Ehrung erfuhr Tischlermeister Gregor Stegemann, der erster Mitarbeiter im Betrieb war und somit auf eine 25-jährige Zugehörigkeit zurückblicken konnte. „Gregor hat in all den Jahren meine Ideen umgesetzt“, so der Firmenchef. Zudem habe er sich bei der Ausbildung des Berufsnachwuchses stark engagiert.

Die Firma Herbers hatte auf Geschenke verzichtet und stattdessen um eine Spende für das „Kinderhospiz Löwenstern“ gebeten.