Vermischtes City aus einem Guss

28.07.2009, 22:00 Uhr

Glückwunsch, Bauleute, das war die perfekte Punktlandung: Rechtzeitig zur Reggae Jam wurde gestern die Bramscher Straße von der Ampelkreuzung an der Bundesstraße 214 bis zum Marktplatz wieder freigegeben.

Damit sind die Parkflächen auf dem Marktplatz und die Parkdecks am Marktcenter wieder erreichbar. Von dort ist das Festivalgelände im Klosterpark bequem zu Fuß zu erreichen.

Ein Wermutstropfen fließt allerdings in den karibischen Rumpunsch: Vorläufig bleibt die Fußgängerüberquerung am Südende der Marktplatzkreuzung geschlossen, die Bramscher Straße muss weiter über einen kleinen Umweg angefahren werden.

Streng genommen nennt sich der Abschnitt der alten Bundesstraße vom Markplatz ortsauswärts Richtung Norden nicht Bramscher Straße, sondern bereits Quakenbrücker Straße. Hier, wo Lindenstraße, Hasestraße, Quakenbrücker und Bramscher Straße zusammenstoßen, liegt Bersenbrücks historische Mittelpunktskreuzung: Von hier führten die Wege einst in alle Himmelsrichtungen.

Wegen der Sichtachse mit der Bramscher Straße Richtung Süden nehmen es die Bersenbrücker mit den Straßennamen aber nicht so genau. Diese Sichtachse war für den Stadtrat auch der logische Grund, sein epochales Projekt Innenstadterneuerung nach Norden fortzuführen. Bersenbrück hat damit eine „City“ aus einem Guss. Laut Mitteilung aus dem Bersenbrücker Rathaus sollen die Restarbeiten bis Mitte August erledigt sein, die Straße wird dann endgültig freigegeben. Die Teilnehmer des Stadtlaufes dürfen aber schon vorher durch.