Vermischtes Cannabis-Urteil gegen AC/DC-Schlagzeuger

01.12.2010, 11:15 Uhr

Der AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd (56) ist in Neuseeland wegen des Besitzes von Cannabis zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

«Ich bin kein schlechter Mensch», sagte der australische Musiker am Mittwoch reumütig, als er das Gericht in seiner Wahlheimat Tauranga auf der neuseeländischen Nordinsel verließ. Die Polizei hatte Anfang Oktober 27 Gramm Cannabis bei Rudd gefunden.

Der Anwalt des Rockmusikers hatte die Strafe von 250 Neuseeländischen Dollar (etwa 140 Euro) versucht, zu verhindern: Er argumentierte, Rudd könne im Falle einer Verurteilung bei seinen vielen Reisen Probleme in manchen Staaten bekommen. Die Amtsrichterin Robyn Paterson blieb unbeeindruckt: «Sie haben das Gesetz ignoriert und russisches Roulette gespielt.»