Vermischtes Auftakt zur Jagd auf den Abo-Weltmeister

13.07.2009, 22:00 Uhr

Felix Övermann träumt vom großen Wurf bei den Ruderweltmeisterschaften in Polen: „Wir wollen um Gold mitfahren und endlich Abo-Weltmeister Italien hinter uns lassen“, sagt der Bramscher Leichtgewichtsruderer, der am Wochenende nach der Rotseeregatta in Luzern endgültig für den deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer bei der WM in Polen nominiert worden ist.

In Luzern hatte es Bronze hinter Italien und Vizeweltmeister Frankreich gegeben, den gleichen Zieleinlauf also wie bei der letztjährigen WM in Linz. Die vier Sekunden Rückstand auf Italien und Frankreich findet Övermann überhaupt nicht problematisch: „In Luzern saßen mit Knud Lange und mir nur zwei Sportler im Boot, die auch bei der WM im Vierer sitzen werden“, verweist Övermann darauf, dass mit Michael Wieler und Lars Wichert in Luzern zwei Stammkräfte noch fehlten. „Dann sind wir auf Augenhöhe mit Italien und Frankreich“, sagt Övermann, der inzwischen in Hannover wohnt und für den Osnabrücker Ruderverein startet.

Die heiße Phase der WM-Vorbereitung beginnt nun am 18. Juli mit einem ersten Trainingslager auf dem Saale-Elster-Kanal in Leipzig. Am 12. August geht es dann in die traditionsreiche Ruderhochburg Ratzeburg, wo sich die gesamte Nationalmannschaft trifft. Am 20. August tritt die Mannschaft die Reise nach Polen an, wo vom 23. bis 30. August die WM stattfindet.