Vermischtes Aufgabenkultur hat sich geändert

09.07.2009, 22:00 Uhr

Seine Schüler am Meller Gymnasium wird es klammheimlich vielleicht freuen, das zu hören: „Die Beiträge werden im Autorenkollektiv manchmal ganz schön zerpflückt“, schmunzelt Dr. Fritz-Gerd Mittelstädt. Der Meller Pädagoge und Geografie-Experte ist wieder mit einigen eigenen Abhandlungen in den neuen Erdkundebüchern für die niedersächsischen Gymnasien vertreten.

Mit der dritten Auflage der Diercke-Erdkundebücher aus dem Verlag Westermann (die Erstauflage erschien 1995 nach der Abschaffung der Orientierungsstufe) wird ab dem neuen Schuljahr von der 5. bis zur 10. Klasse gearbeitet. Und dabei ging es auch darum, den Wandlungen im Bildungskanon der Gymnasien durch neue Aufgabenstellungen Rechnung zu tragen. Schüler werden anders im Unterricht beschäftigt: „Da geht es nicht nur darum, Fachwissen zu vermitteln, sondern vernetzendes Denken zu fördern zwischen Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaft“, erklärt Mittelstädt, der unter anderem mit einem Beitrag über China vertreten ist. Auf Methodenanwendungen, wie Erkenntnisse gewonnen und wie sie mittels moderner Computertechnik und Softwareanwendungen kommuniziert werden können, darauf wird heutzutage bei den Aufgabenstellungen wesentlich mehr Wert gelegt.