Unfallursache weiter unklar Ermittler suchen nach Zugunglück nahe New York Datenschreiber

Von afp | 30.09.2016, 13:00 Uhr

Nach dem schweren Zugunglück in der Nähe von New York suchen die Ermittler nach dem Datenschreiber.

Sie hoffe, dass der Rekorder bald gefunden werde, um Aufschluss über Geschwindigkeit und Bremsweg des Unglückszugs zu erhalten, sagte Bella Dinh-Zarr von der Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am Donnerstag (Ortszeit). Die Spurensuche am Bahnhof in Hoboken werde sieben bis zehn Tage dauern.

Gegen Prellbock gerast

Der mit Pendlern vollbesetzte Zug hatte am Donnerstagmorgen bei seiner Einfahrt in den Sackbahnhof nicht gehalten und war gegen einen Prellbock gerast. Der Betonpuffer wurde durch den Aufprall in die Höhe geschleudert und brachte das Glasdach über den Gleisen zum Einsturz. Eine 34-jährige Frau starb, als sie auf dem Bahnsteig von Trümmern getroffen wurde. Insgesamt wurden 114 Menschen teilweise schwer verletzt, wie der Gouverneur des Bundesstaats New Jersey, Chris Christie, mitteilte.

Lokführer verletzt

Unter den Verletzten war auch der Lokführer, der inzwischen jedoch wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Er kooperiert laut Christie mit den Behörden in ihrer Untersuchung zur Unglücksursache.