Suche nach Täter Schockierende Bilder: Kater in Bayern mit 24 Schüssen hingerichtet

Von Viktoria Meinholz | 19.09.2018, 13:56 Uhr

Aufregung in einem kleinen Dorf in Bayern: Mit 24 Schüssen wurde ein Kater hingerichtet. Es ist anscheinend nicht der erste Fall von Tierquälerei in

Paulchen wurde nur zwei Jahre alt. Der Kater verschwand bereits Ende August aus seinem Zuhause im fränkischen Wiesenbronn. Einen Tag später entdeckte ihn seine Besitzerin und brachte ihn zum Tierarzt. Dort musste Paulchen eingeschläfert werden. Die schockierende Diagnose: 24 Projektile steckten in Lunge, Kopf und Rücken des Tieres. Jede Rettung kam zu spät.

Paulchens Familie ging zur Polizei und brachte den Fall zur Anzeige. Anscheinend wurde mit einem Luftgewehr aus geringer Entfernung auf das Tier geschossen, wie die "Mainpost" berichtet. Auf den Röntgenbildern sind alle 24 Projekte zu sehen. Die Besitzerin veröffentlichte sie laut dem Portal "inFranken" auf Facebook auch als eine Art Anklage – und um Interesse am Schicksal des Tieres zu wecken. 

Besonders perfide: Bei einem Luftgewehr muss nach jedem Schuss nachgeladen werden. Die Polizei geht daher davon aus, dass das Tier eingesperrt und "mutwillig hingerichtet" wurde, wie die ehemalige Besitzerin bei Facebook schreibt. Über die Sozialen Medien sucht Paulchens Familie nach möglichen Zeugen für die Tat. In den Kommentaren und in lokalen Medien werden andere Katzen erwähnt, die im selben Dorf oder in der Nähe ebenfalls angeschossen wurden. Hinweise nimmt die Polizei in Kitzingen entgegen.