Podiumsdiskussion auf der Emslandschau Modernes Wohnen in Lingen – im Emsauenpark

Von Burkhard Müller | 02.09.2011, 11:19 Uhr

„Modernes Wohnen in Lingen – der Emsauenpark Reuschberge“: Unter diesem Motto stand am Freitag im Rahmen der Emslandschau in Lingen eine Podiumsdiskussion, bei der, sollte man dem Podium Gleuben schenken, eines zu erkennen war: Wer jetzt bauen möchte sollte unbedingt noch so lange warten, bis zum Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres diese Grundstücke in die Vermarktung kommen.

Lingen. „Modernes Wohnen in Lingen – der Emsauenpark Reuschberge“: Unter diesem Motto stand am Freitag im Rahmen der Emslandschau eine Podiumsdiskussion, die unterm Strich gesehen eines aussagte: Wer sich heute mit dem Gedanken trägt neu bauen zu wollen, sollte unbedingt auf die Vermarktung dieser Grundstücke, Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres, warten.

Das machten in der Diskussion, der zeitweise bis zu 60 Zuhörern folgten, Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, Erster Stadtrat Ralf Büring und Peter Krämer als städtischer Planungsleiter deutlich. Moderiert wurde die Veranstaltung von Marko Schnitker (ev 1. tv).

Den Aufschlag markierte Krone, der unumwunden zugab, dass er heute, wenn er noch einmal bauen wollte, dem Emsauenpark den Vorzug geben würde. „Ich wohne zwar seit Jahren mit meiner Familie ganz prima im Gauerbach 4, aber wenn ich heute . . .“

„Und warum?“, schob Schnitker nach. „Hier entsteht ein neues und einzigartiges Wohngebiet. Eingebettet von der Ems im Westen und dem Dortmund-Ems-Kanal im Osten lebt es sich hier einmalig mitten in der Natur pur. Und wenn ich dann doch in die Stadt gehen möchte, sind es nur 1000 Meter Luftlinie bis zum Marktplatz“, begeisterte sich Krone für das neue Quartier, in dem rund 250 Wohneinheiten Schritt für Schritt entstehen sollen.

Auf die Frage, welche Wohnträume man denn im Park zukünftig umsetzen könne, antwortete Krämer, dass hier kaum Grenzen gesetzt würden. „Wir wollen keine reetgedeckte Bauernkate und auch keine Villa Kunterbunt. Aber für frei stehende Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser wird es kaum bauliche Einschränkungen geben. Einzige Auflage: Die neuen Häuser müssen sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen.“

Was soll der Spaß Kosten, war die nächste Frage die Schnitker in Richtung des Ersten Stadtrates stellte, der als Geschäftsführer der GEG (Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft) im Podium saß. „Diese Frage kann ich ihnen heute noch nicht beantworten, weil die Preisfindung noch nicht abgeschlossen ist“, so Büring.

Was sich aber zurzeit sagen ließe, sei, dass es auf jeden Fall eine Preisstaffelung geben werde. Man habe in diesem Areal die Möglichkeit viele Zielgruppen anzusprechen. Von einer einfachen Mietwohnung bis hin zur Stadtvilla am Wasser.

„Wir wollen hier keinen Profit erwirtschaften, sondern lediglich unsere Kosten gedeckt haben“, versprach Büring und ergänzte: „Eigentlich wollten wir schon viel weiter sein, aber die unvermuteten Asbestfunde haben die Vermarktung verzögert. Es hat Zeit gekostet das Quartier zu reinigen – aber wir haben uns auch die Zeit dafür genommen, weil wir unter gar keinen Umständen wollten, dass hier ein schlechter Beigeschmack übrig bleibt.“