„Jedem das Seine“ Neonazi wegen KZ-Tattoo vor Gericht

21.12.2015, 23:47 Uhr

Wegen eines KZ-Tattoos muss sich ein NPD-Funktionär aus Brandenburg vor Gericht verantworten.

Gegen den Mann, der seine Tätowierung mit der Silhouette eines Konzentrationslagers und dem Spruch „Jedem das Seine“ Ende November in einem Schwimmbad öffentlich gezeigt hatte, sei für den 22. Dezember vor dem Amtsgericht Oranienburg ein beschleunigtes Verfahren angesetzt worden, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in Oranienburg.

Geplant sei ein Verhandlungstag. Der NPD-Abgeordnete des Kreistags Barnim muss sich wegen Volksverhetzung verantworten. Das Strafgesetzbuch sieht dafür eine Haftstrafe zwischen drei Monaten und fünf Jahren vor.