Im Lokalderby spielen Quakenbrück und Rieste auf Sieg Ein offener Schlagabtausch?

Von Bernhard Tripp | 29.09.2011, 11:36 Uhr

Am Sonntag erwartet der Quakenbrücker SC den SC Rieste. In der Einschätzung des reizvollen Derbys sind sich Stefan Brand und Daniel Dauny einig. „Es gibt nur eins – auf Sieg spielen“, sagen beide Trainer. Die Besucher können sich also auf einen offenen Schlagabtausch freuen.

Allerdings sind die Voraussetzungen für beide Mannschaften grundverschieden. Denn Quakenbrück steht als Schlusslicht mit dem Rücken zur Wand. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, lautet die eher rhetorische Frage von Brand, der mit seiner Mannschaft hart gearbeitet hat und erwartet, dass mit einem Sieg gegen Rieste der Kontakt nach oben nicht abreißt.

SCR-Kollege Dauny dagegen hält die Partie in Quakenbrück für wichtiger als den Sieg in Haste. „Der ist nichts wert, wenn wir am Sonntag verlieren“, fordert der 32-Jährige den nächsten Dreier, auch wenn sich Rieste gegen einen Tabellenletzten oft schwertue.

„Quakenbrück muss sich nach uns richten“, kündigt der SCR-Trainer an, mit breiter Brust anzureisen. Lediglich die torgefährliche QSC-Spitze André Ringkamp dürfe sich einer Sonderbewachung durch Steffen Mertens erfreuen, der sich mit Florian Meyer sehr gut verstehe. Inzwischen hat sich laut Dauny die Deckung zu einem Bollwerk gemausert, an dem sich auch Quakenbrück die Zähne ausbeißen werde.

Brand hofft dagegen, dass seine jungen Spieler kämpfen und in die Spur zurückfinden. Es sei vor allem wichtig, nach Gegentoren nicht den Kopf hängen zu lassen, sondern weiter an die eigene Stärke zu glauben und sich nicht verunsichern zu lassen.