Handball: Starkes Spiel der HSG-A-Junioren nicht belohnt Fehlpass eiskalt bestraft

Von Frederike Haar | 26.09.2011, 16:45 Uhr

Trotz der Niederlage schickte HSG-Coach Günter Wolter ein Lob an das gesamte Team, das die gesamte Zeit über wacker gekämpft und sich niemals aufgegeben hat.

Landesliga MJA

HSG Grönegau-Melle –

HG Jever/Schortens

22:26 (12:12)

Die Gastgeber waren vorgewarnt, denn die HG Jever/Schortens hatte die beiden letzten Spiele mit 40:11 und 43:22 gewonnen. Dementsprechend aggressiv und kompromisslos wurde in der Deckung gearbeitet. Es gelang immer wieder, den stärksten Spieler vom Gegner zu blockieren und aus dem Spiel zu nehmen. So schafften es die A-Junioren, sich bis zur elften Minute am Gegner „festzubeißen“ und den Abstand knapp zu halten.

Durch unkonzentrierte Würfe setzte sich Jever/Schortens im Gegenzug binnen drei Minuten wieder auf vier Tore ab. Mit Ruhe und Übersicht sowie einigen gelungenen Angriffsaktionen glichen die Hausherren bis zur Pause zum 12:12 aus.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielte die Wolter-Sieben mit den favorisierten Gästen auf Augenhöhe. In der 42. Minute brachte sich die HSG erstmals mit 18:17 in Führung – in der 50. Minute glichen die Gäste wieder aus und nutzten die Unkonzentriertheit der Meller, um sich bis zur 55. Minute wieder mit drei Toren Vorsprung (20:23) abzusetzen. In einer Auszeit wurden einige Kleinigkeiten korrigiert, und mit voller Konzentration ging es in die letzten Minuten. Melle verkürzte wieder auf 22:23, wehrte in den eigenen Reihen den Ball ab und hätte den Ausgleich noch erzielen können. Stattdessen gab es einen Fehlpass, der vom Gegner mit einem erfolgreichen Tempogegenstoß eiskalt bestraft wurde.

Jetzt war der Bann gebrochen: Jever/Schortens entschied das Spiel mit 22:26 für sich.

Aufstellung:

Timo Stary (TW), Matthias Schomöller (3), Mirco Wolter (6), Stefan Beining (3/1), Marco Lietmann (2), Oliver Naber (4), Bastian Schumacher (1), Robin Meyer, Jan Möllers (3), Mattis Krystosek, Mathis Asmann. Es fehlte: Sven Oberdiek (TW), Felix Bock.