Getränkehersteller aus Haselünne Vivaris-Cola setzt sich in Test gegen Konkurrenz durch

Von Christian Lang | 03.06.2016, 09:28 Uhr

Mit seiner Mio Mio Cola hat der Haselünner Getränkehersteller Vivaris in einem Test der Stiftung Warentest andere zuckerhaltige Cola-Getränke hinter sich gelassen.

Nur wenige der 29 überprüften Cola-Getränke– darunter zuckerhaltige als auch solche mit Süßstoff – konnten die Tester überzeugen. So erhielten nur vier von ihnen das Prädikat „gut“. Mio Mio Cola von Berentzen-Tochter Vivaris erreichte letztlich die Endnote 2,9 – damit landete es im Klassik-Segment (zuckerhaltige Colas) auf dem ersten Platz.

Deutschlandweiter Vertrieb angestrebt

„Wir sind sehr stolz, weil wir auf Anhieb die strengen Tester komplett überzeugen konnten und mit unserer Innovation die großen internationalen Marken klar überflügelt haben“, wird Vivaris-Geschäftsführer Stephan Susen in einer Pressemitteilung der Berentzen-Gruppe zitiert. Insbesondere in den Kategorien „Sensorische Beurteilung“ (Testnote: 2,0), „Chemische Qualität“ (Note: 1,9) und „Deklaration“ (Note: 2,2) punktete das Getränk.

Seit 2015 ist Mio Mio Cola erhältlich, bislang ist das zuckerhaltige Getränk vor allem in Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und Hessen in den Regalen zu finden. Nach Auskunft von Berentzen werde aber bald ein deutschlandweiter Vertrieb angestrebt. (Weiterlesen: Limonade Mio Mio Mate: Überraschungshit aus Haselünne)

Gesundheitsgefährdende Stoffe in einigen Colas?

Bei einigen von Stiftung Warentest überprüften Colas wurden „nennenswerte Mengen gesundheitlich bedenklicher Stoffe“ gefunden, wie es in der Zeitschrift „test“ heißt. Das typische Braun einer Cola stammt demnach fast immer vom Farbstoff Zuckerkulör, der den Schadstoff 4-Methylimidazol mit sich bringen kann. Diese Substanz gelte als möglicherweise krebserregend. In mehreren Colas fanden die Tester hohe Gehalte.

(mit AFP)