Ehrung für Künstler und Serien Googles Doodles: Die Suchmaschine überrascht immer wieder mit neuen Logos

Von Martina Grothe | 21.09.2012, 13:35 Uhr

Immer wieder überrascht Google auf der Startseite mit neuen Bildchen – sogenannten Doodles. Zuletzt widmete die Suchmaschine ihr Logo weltweit der Pianistin Clara Schumann. Das Bild zeigt die Musikerin am Klavier inmitten ihrer Kinder. Doodles – auf Deutsch Gekritzel – haben bei Google eine lange Tradition. Die Idee entstand, noch bevor die Suchmaschine offiziell als Unternehmen eingetragen war.

Nach Angaben von Google selbst ist der erste Doodle von 1998. Die beiden Gründer wollten den Usern klarmachen, dass sie an dem Festival „Burning Man“ in Nevada teilnehmen würden, und experimentierten dafür erstmals mit ihrem eigenen Logo. In das zweite O rutschte eine Figur – der Burning Man. Mit solch einfachen Logos gibt Google sich inzwischen nicht mehr zufrieden. Seit der Gründung kreierte das Team über 1000 Doodles. Meistens – wie auch im Fall von Clara Schuhmann – führt das Bild direkt auf die Suchanfrage, aber zwischendurch präsentiert Google auch interaktive Doodles. Während der Olympischen Spiele wartete die Suchmaschine mit kleinen Spielchen auf. Klickte der Nutzer auf den Doodle, wurde er beispielsweise aufgefordert, möglichst schnell einen Basketball in den Korb zu befördern. In einigen Büros dürfte das Klackern der Tastatur eine Nervenzerreißprobe gewesen sein.

Doodles sind etwas Besonderes und werden nur zu bestimmten Anlässen eingesetzt. Allerdings bekommt nicht jedes Land immer jedes Logo zu sehen. Das Bild zum malayischen Unabhängigkeitstag ist aus naheliegenden Gründen Malaysia vorbehalten und das Bild zur niederländischen Wahl den Niederlanden. So gibt es jeden Tag mindestens einen, manchmal auch mehrere Doodles, die irgendwo auf der Welt zum Innehalten verführen. Auf www.google.com/doodles sind alle Logos vereint.

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