Besuch beim NLWKN FDP-Politiker diskutieren Emsüberführung von Ozeanriesen

Von PM. | 31.07.2012, 10:00 Uhr

Bei der im September anstehenden Überführung eines neuen Kreuzfahrtschiffes der Meyer Wert von Papenburg an die Nordsee lassen sich nach Ansicht des FDP-Landtagsabgeordneten Roland Riese ökologische und ökonomische Interessen einvernehmlich regeln. Das geht aus einer Pressemitteilung des FDP-Bundestagsabgeordneten Hans-Michael Goldmann hervor.

Riese verwies während eines Besuchs des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) dazu auf die ursprünglichen Planfeststellungsbeschlüsse, die „sehr konservativ ausgelegt“ seien.

NLWKN-Betriebsstellenleiter Dirk Post erklärte, dass die durchgeführten Ausbaumaßnahmen und die damit einhergehenden Baggerungen die Ems ökologisch verändert hätten. Hier müssten deutliche Verbesserungen auf den Weg gebracht werden. Er stellte aber auch fest, dass der mit den Schiffsüberführungen verbundene Emsstau auf den Sauerstoffgehalt der Ems keine wesentlichen Auswirkungen zeige.

Mit Blick auf die Lösung der Schlickproblematik zeigte Post mehrere Lösungswege auf, insbesondere das NLWKN-Modell der Tidesteuerung über das Emssperrwerk. Die FDP-Politiker Goldmann und Riese sowie der Rheiderländer FDP-Landtagskandidat Arnold Venema waren sich mit den Vertretern des NLWKN einig, dass sowohl das NLWKN-Modell als auch die Überlegungen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu einer Sohlschwellenlösung sowie die von den Umweltverbänden entwickelte Idee der Flutung von Polderflächen zur zukünftigen Biotopentwicklung einer „blitzsauberen“ fachlichen Untersuchung unterzogen werden müssen.