Achtung, zwei Spitzkehren! Zwei Tage geht es rund: Autocross in Ledde feiert DM-Comeback

Von Sportredaktion | 19.07.2012, 15:57 Uhr

Das Jubiläum war vor einem Jahr und gab Grund zur besonderen Freude. Doch auch die 51. Auflage des beliebten Rallye-Cross-Rennens, das jetzt als Autocross läuft, hat reichlich besondere Reize am Wochenende, denn nach zehn Jahren kehrt die deutsche Meisterschaft zurück auf den Danebrock-Ring in Ledde nahe dem Lotter Kreuz.

Zuletzt drehten 168 Fahrzeuge die Runde um Punkte für den Europokal, der für viele Nennungen aus den Niederlanden sowie aus Belgien und Luxemburg führte. Jetzt ist alles am Start, was national einen Namen hat, denn es wird sowohl um die deutsche Autocrossmeisterschaft als auch um die Titel in den Landesverbänden in Nord und West gefahren. Entsprechend werden mehr als 200 Teilnehmer erwartet auf einer veränderten Bahn. Die ist mit 650 Metern nicht nur deutlich länger als zuvor. Gestartet wird auf einer Anhöhe in die Bahn hinein, was den ersten besonderen Reiz ausmacht. Dann geht es durch zwei schnelle Geraden, bevor es enger und somit auch schwieriger wird, denn zwei Spitzkehren sind angesagt, durch die es zurück geht auf den Kurs.

Daran haben die Idealisten des ausrichtenden Auto-Touren-Clubs (ATC) Osnabrück in den letzten Tagen intensiv gearbeitet und letztlich aus einer Wiese eine Rennbahn gezaubert für zwei lange Renntage, an denen natürlich auch für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt wird.

An zwei Tagen, denn ehe es am Sonntag ab 10 Uhr in den Wertungsläufer der drei Verbände rund geht bis zu den Finalläufen ab etwa 17 Uhr, stehen am Samstag ab 14 Uhr die Langstrecke sowie danach erstmals Cupläufe um den Krombacher Cup an - mit mehr als 2000 Euro als zusätzlichem Reiz dotiert.