Läufer der LG Osnabrück Fabian Dammermann als „Leichtathlet des Jahres“ nominiert

Von Sportredaktion

Prima Aussichten: Fabian Dammermann (LG Osnabrück) steht als Leichtathlet des Jahres 2017 zur Wahl. Foto: Volker Minkus/Landessportbund NiedersachsenPrima Aussichten: Fabian Dammermann (LG Osnabrück) steht als Leichtathlet des Jahres 2017 zur Wahl. Foto: Volker Minkus/Landessportbund Niedersachsen

Osnabrück. Vor einem Jahr gewann 400-Meter-Läufer Fabian Dammermann von der LG Osnabrück das Votum zum besten niedersächsischen Jugendleichtathleten. Bereits nach seiner ersten Saison im Männerbereich stellt ihn der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) zur Wahl des „Leichtathleten des Jahres“.

Im Februar 2016 hatten die Leichtathletik-Experten erstmals richtig Kenntnis vom damals 17-jährigen Osnabrücker genommen. Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung gewann Dammermann damals den Deutschen Jugendmeister-Titel in der Halle. Unter anderem mit Rang fünf bei der U-20-Weltmeisterschaft mit der deutschen Staffel bestätigte er diese Leistung.

2017 bewies Dammermann, dass dieser Aufstieg alles andere als Zufall war. Gleich im ersten Männerjahr lief er in der Hallensaison in die deutsche Spitze – und feierte im April als erster Athlet in einem Osnabrücker Vereinstrikot seit 1966 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Bei der Staffelweltmeisterschaft auf den Bahamas stand er mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel im B-Finale. Fast schon sensationell war im Juni sein Sprint auf Platz zwei bei der Deutschen Meisterschaft, der ihm die Fahrkarte zur U-23-EM in Polen sicherte. Dort lief das deutsche Team auf Rang vier knapp an Bronze vorbei.

Der Lohn und die Anerkennung: Mit Fabian Dammermann steht erstmals ein Osnabrücker zur Wahl als Niedersachsens Leichtathlet des Jahres. Auf nlv-la.de findet sich sein Name neben zwei WM-Teilnehmern und „Oldies“: Hochspringer und Titelverteidiger Eike Onnen (Hannover 96, Zehnter bei der WM) sowie Kurzsprinter Sven Knipphals (VfL Wolfsburg, Ersatz bei der Team-EM und -WM über 4x100 Meter). Dazu kommt der junge Hammerwerfer Alexej Mikhailov (Hannover 96) als Dritter der U-23-EM. Gewählt werden kann bis zum 31. Dezember.

„Als junger Nachwuchsathlet, der nicht für einen Großverein startet und seinen eigenen Weg gehen muss, hat Fabian und haben wir bei einigen Verantwortlichen einen schweren Stand“, sagt sein Trainer Anton Siemer, „grade unter diesen Umständen ist schon die Nominierung für Fabian ein toller Erfolg und die verdiente Anerkennung für ein bemerkenswertes Jahr.“


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