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Vor dem Heimspiel gegen Braunschweig OTB Titans mit neuer Kraft ins „kleine Derby“

Von Ansgar Maßbaum

Wieder an Bord: Birte Seyer (am Ball). Foto: KemmeWieder an Bord: Birte Seyer (am Ball). Foto: Kemme

Osnabrück. Am letzten Hinrundenspieltag treffen die Osnabrücker Zweitliga-Basketballerinnen der OTB Titans am Samstag (17 Uhr, OTB-Halle) auf Eintracht Braunschweig. Nach zwei Siegen in Serie wollen die Titans getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ einen weiteren folgen lassen. So könnten sie mindestens Tabellenplatz fünf zementieren, vielleicht sogar aber auf einen Playoff-Platz zu springen.

„Das wird ein ganz wichtiges, aber super schweres Spiel für uns – ein kleines Derby möchte ich sagen“, gesteht OTB Trainer James Hannah. Zuletzt hatte sein Team ein spielfreies Wochenende, zuvor standen sie neun Spieltage in Folge auf dem Parkett. Fünf Siege (zuletzt mit 69:64 in Grünberg) stehen vier Niederlagen gegenüber. „Die Pause hat der Mannschaft gutgetan. Sie konnte Kraft tanken. Wir haben die Zeit genutzt, um weiter an unserer Verteidigung zu feilen“, erklärt Hannah, der auf Katrin Sokoll-Potratz wegen anhaltenden Kniebeschwerden verzichten muss. Birte Seyer, die in Grünberg aus beruflichen Gründen passen musste, und Kira Dölle (nach Fußverletzung) sind derweil wieder dabei. „Beide können uns wieder tatkräftig unterstützen“, gibt Hannah Entwarnung.

Die Eintracht, im zweiten Jahr von der Ex-Panthers-Trainerin Juliane Höhne gecoacht, reist mit Rückenwind an die Hase und befindet sich als auf Tabellenachte im Aufwärtstrend. Wie schon zuvor die Titans, gewann sie souverän mit 62:47 gegen die Bender Baskets aus Grünberg. Zwei ihrer drei Siege errangen die Ost-Niedersachsen in den letzten drei Spielen. „Wir haben als Kollektiv überzeugt und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht“, bilanzierte Höhne nach dem Grünberg-Coup.

Das „Abschlussjahrespaket“, mit Siegen über Braunschweig und Rotenburg würden sich Hannah und seine Titans gerne unter den Weihnachtsbaum legen. „Braunschweig ist besser, als es der Tabellenplatz aussagt. Wir wollen dieses Spiel und unser letztes Spiel am 16. Dezember, wieder vor unserem wichtigen Heimpublikum gegen Rotenburg, unbedingt gewinnen“, lässt er keine Zweifel aufkommen. Wie das gelingen soll?„Wir müssen als Team ganz stark verteidigen, die Rebounds beherrschen und gutes Fastbreakspiel an den Tag legen – das wird ein Schlüssel zum Erfolg sein“, fordert Hannah. Und er ergänzt: „Nicht nur eine Ariel Hearn als Topscorerin und Triebfeder ihres Teams müssen wir kontrollieren, sondern die gesamte Braunschweiger Mannschaft müssen wir im Blick haben.“