71:52-Sieg bei Bergischen Löwen Girolive-Panthers verteidigen Tabellenspitze in 2. Bundesliga

Von Christoph Schillingmann

War am Panthers-Sieg bei den Bergischen Löwen mit elf Punkten beteiligt: OSC-Spielerin Ramona Tews (am Ball). Archivfoto: Michael GründelWar am Panthers-Sieg bei den Bergischen Löwen mit elf Punkten beteiligt: OSC-Spielerin Ramona Tews (am Ball). Archivfoto: Michael Gründel

Bergisch Gladbach. Die Zweitliga-Basketballerinnen der Girolive-Panthers haben in der 2. Bundesliga ihren achten Sieg im neunten Saisonspiel gefeiert. Mit einem 71:52-Erfolg bei den Bergischen Löwen verteidigten die Osnabrückerinnen die Tabellenspitze.

Vor der Auswärtspartie machte sich Panthers-Trainer Mario Zurkowski wegen einer Erkältungswelle innerhalb seiner Mannschaft ein wenig Sorgen. Nicht ein Mal hatten die OSC-Frauen unter der Woche komplett trainieren können. Doch die Sorgen des Coaches waren unbegründet. „Wir haben das als Team gut kompensiert“, sagte Zurkowski, der allen Spielerinnen etwa die gleiche Spielzeit gab. „Wir haben viel durchgewechselt und so die Kräfte auf die gesamte Mannschaft verteilt“, sagte er.

Bereits im ersten Viertel erspielte sich das Team von Zurkowski eine 22:13-Führung. Dieser Vorsprung wuchs bis zur Halbzeitpause. Denn die Panthers gewannen das zweite Viertel (20:15) und gingen mit einem 42:28-Vorsprung in die Kabine. „Jacinda Myers-Sander und Mikaela Gustafsson haben gut unter den Körben verteidigt und unserer Defensive Stabilität verliehen“, meinte Zurkowski.

Die komfortable Führung bauten die Gäste aus Osnabrück nach dem Seitenwechsel aus. Das Zurkowski-Team entschied das dritte Viertel für sich (13:9) - allerdings nach einem unkonzentriertem Start in die zweite Halbzeit. „Wir haben Anfang des dritten Drittels ein bisschen den Faden verloren“, sagte der OSC-Coach. Aber sein Team fand zurück zu einer disziplinierten Offensive, spielte die Partie solide herunter und gewann das letzte Viertel mit 16:15.

„Im Endeffekt haben wir sehr gut verteidigt, und die Bergischen Löwen haben es in den entscheidenden Momenten nicht geschafft, ins Spiel zurückzukommen“, zog Zurkowski nach dem achten Saisonsieg ein Fazit. Die Mannschaft habe wirklich diszipliniert gespielt und sich defensiv steigern können.