Basketball, 2. Bundesliga Panthers verlassen erstmals Stadtgrenze

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Gefordert beim Spiel in Rotenburg ist nach dem Ausfall von Dara Taylor vor allem Youngster Jenny Strozyk. Foto: KemmeGefordert beim Spiel in Rotenburg ist nach dem Ausfall von Dara Taylor vor allem Youngster Jenny Strozyk. Foto: Kemme

Osnabrück. Drei Spiele haben die Girolive-Panthers in der 2. Basketball-Bundesliga bisher absolviert. Die Stadtgrenzen hat die Mannschaft bei den zwei Heimsiegen und dem Auswärtserfolg bei den Osnabrücker TB Titans dabei noch nicht verlassen. Das ändert sich jetzt mit dem Auftritt bei den Avides Hurricanes Rotenburg am Samstagabend (19 Uhr).

„Das wird auch wegen der angespannten Personallage eine schwierige Aufgabe“, sagt Trainer Mario Zurkowski mit Blick auf die Partie beim Bundesligaabsteiger. Sicher ausfallen wird Spielmacherin Dara Taylor, die weiter an einer Oberschenkelverletzung laboriert. „Es wird nichts sein, dass sie viele Spiele kostet. In Rotenburg ist sie aber nicht dabei“, sagt Zurkowski. Den Aufbau übernehmen somit mit Jenny Strozyk und Emily Enochs zwei Youngster. „Dafür geben wir den jungen Spielerinnen die Verantwortung, jetzt ist es dann eben noch etwas mehr“, betont der Trainer. Darüber hinaus war Milica Milosev vergangene Woche schon angeschlagen in das Spiel gegen Eintracht Braunschweig (74:71) gegangen. Die Montenegrinerin hat nicht komplett mittrainiert, kann aber wohl spielen.

Rotenburg erst einmal in der Liga aktiv

Der kommende Gegner ist dabei nur schwer einzuschätzen. Rotenburg hat bisher erst ein Saisonspiel gegen die Titans (57:47) absolviert. Die Hurricanes und die Panthers haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder in einer der ersten beiden Ligen getroffen und dabei zum Beispiel denkwürdige Aufstiegsspiele absolviert. Jetzt geht es zwar nicht um ganz so viel, dennoch freut sich Zurkowski auf die Begegnung. „Sie spielen eine intensive und aggressive Verteidigung. Wir müssen es als Team lösen.“ (Weiterlesen: Spielbericht zum knappen Sieg gegen Braunschweig).

Wichtiger Faktor unter den Körben

Leistungsträgerinnen im Team von Trainer Mahir Solo sind neben der US-Amerikanerin Cassidy Clark die bundesligaerfahrenen Pia Mankertz und Hannah Pakulat. Insbesondere die Kreise von Ex-Nationalspielerin Mankertz gilt es einzuengen, betont Zurkowski. Einen weiteren wichtigen Faktor sieht der Coach unter den Körben: „Wir müssen im Rebounding da weitermachen, wo wir gegen Braunschweig aufgehört haben.“ Da Rotenburg auf den Flügelpositionen mit recht großen Spielerinnen besetzt ist, müsse seine Mannschaft auch dort schon dagegenhalten. In Sachen Nervenstärke sind die Panthers auf jeden Fall gerüstet: Alle drei Spiele haben sie nicht mit mehr als drei Punkten Abstand gewonnen. (Weiterlesen: Spielbericht zum knappen Derbysieg gegen die OTB Titans).


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