„Kürzester Charity-Lauf der Welt“ Ski-Club organisiert „Abfahrts-Lauf“

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Laufen über die Strecke im Rahmen des Bergrennens beim „Kürzesten Charity-Lauf der Welt“. Foto: FrankenbergLaufen über die Strecke im Rahmen des Bergrennens beim „Kürzesten Charity-Lauf der Welt“. Foto: Frankenberg

Hilter. Auch die Jubiläumsausgabe des Bergrennens am Uphöfener Berg bot den geeigneten Rahmen für wohltätige Veranstaltungen. So brachten zum Beispiel der „Kürzeste Charity-Lauf der Welt“ des 1. Osnabrücker Ski-Clubs (OSC) „Eddie the Eagle“ sowie der Spendenmarathon des Fernsehsenders RTL Erlöse für gemeinnützige Projekte.

Den sportlichen Teil des Bergrennens am Samstag beendete der Charity-Lauf von „Eddie the Eagle“. Aufgrund von Dauerregen und zeitlicher Verzögerung im Programm gingen dabei weniger Teilnehmer als erhofft an den Start. Michael de Vries, 1. Vorsitzender des Clubs, war dennoch zufrieden: „Unter dem Strich war die Resonanz durchweg positiv, und wir sind mit der Spendensumme zufrieden.“ So liefen Kinder, Mitglieder des Organisationsteams, Spontane und sonstige Spendenwillige gemeinsam bergabwärts – also den umgekehrten Streckenverlauf als bei den Wettkämpfen. Im Anschluss an den Lauf wurden zusätzliche Erlöse mit der Versteigerung der Originaltrikots von den Fußballprofis Thomas Delaney (Werder Bremen) und Furkan Zorba (VfL Osnabrück) eingenommen.

Unterstützung für viele kleinere Projekte

Den Charity-Lauf gab es zum zweiten Mal – und nicht zum letzten Mal, wenn es nach de Vries geht: „Das Event ist einfach optimal für solch eine Sache. Ich denke, wir ergänzen uns da gut.“ In diesem Jahr geht der Hauptteil des Erlöses an eine Integrativgruppe für Kinder aus schwierigen Verhältnissen für den Bau von Seifenkisten. „Wir unterstützen viele kurzfristige, kleinere Projekte aus der Region. Mit dem Geld, was an Spenden übrig bleibt, helfen wir dann anderen Projekten“, erklärt de Vries.

RTL schickt „Superstar“

Im Rahmen ihres Spendenmarathons war auch TV-Sender RTL in Borgloh aktiv. Als Botschafter entsandte der Sender Alphonso Williams, Gewinner der diesjährigen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Für den 55-jährigen US-Amerikaner war das Event auch privat ein beeindruckendes Erlebnis. „Das ist schon Wahnsinn, wie schnell die rasen. Ich bin selbst auch einmal mit hochgefahren. So einen schnellen Fahrstil kenne ich sonst nur von meinem Sohn“, sagt Williams mit Augenzwinkern.

Heisterkamp freut sich auf persönliches Jubiläum

Wie sich die Geschwindigkeit am Uphöfener Berg anfühlt, weiß Norbert Heisterkamp ganz genau. Der Schauspieler war bereits zum neunten Mal dabei, um Fahrten im Renntaxi anzubieten. Der Erlös geht auch hier an den guten Zweck. „Hier ist einfach das richtige Publikum, die richtigen Autos und das richtige Umfeld“, sagte Heisterkamp, der sich jetzt schon auf sein kleines Jubiläum im kommenden Jahr freut: „Da bin ich auf jeden Fall dabei. Das ist für mich ein sogenannter Sperrtermin, das weiß meine Agentur auch.“ Am Freitag und Samstag war Heisterkamp von Schauspielkollege Martin Schneider unterstützt worden, der allerdings nicht selbst fuhr und ebenfalls über das Tempo auf der Strecke staunte.


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