zuletzt aktualisiert vor

Routinier im Lernprozess Bergrennen: Marcel Steiner startet erneut im Prototyp

Von Sportredaktion

Wieder dabei: der Schweizer Marcel Steiner. Foto: SteinerWieder dabei: der Schweizer Marcel Steiner. Foto: Steiner

Osnabrück. Eigentlich hat Marcel Steiner am Uphöfener Berg schon alles erreicht. Der Schweizer Motorsportpilot war Gesamtsieger und hat den Streckenrekord längere Zeit gehalten. Ziele fehlen dennoch nicht, und so ist Steiner gerne wieder beim 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen vom 4. bis 6. August in Hilter-Borgloh dabei.

Im vergangenen Jahr hatte der 42-Jährige nach drei Jahren sein Comeback am Berg gegeben. In seinem neuen LobArt Mugen hatte Steiner als Siebter der Gesamtwertung fast zehn Sekunden Rückstand auf Sieger Christian Merli aus Italien. Da es sich bei seinem Fahrzeug aber um einen Prototyp handelte, konnte Steiner das Ergebnis verschmerzen. „Wir arbeiten an der Fahrwerksabstimmung und nutzen dieses Rennen zum Lernen“, hatte er im Anschluss gesagt.

Ein Jahr später ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen. „Der Gesamtsieg ist grundsätzlich immer das Ziel. Mein Auto ist aber sicher noch nicht so weit entwickelt. Wir werden versuchen, noch möglichst viele Fortschritte bis dahin zu machen. Eine Podiumsplatzierung wäre sicher sehr schön“, betont Steiner in einem Interview, auch mit Blick auf die starke Konkurrenz.

Auto wurde weiterentwickelt

Im Mai 2016 war er mit dem LobArt/Mugen LA01 das erste Rennen gefahren, im Winter wurde das Auto noch einmal ordentlich weiterentwickelt. „Mein Ziel für diese Saison ist, wieder den Anschluss an die Spitze der Schweizer Bergmeisterschaft zu schaffen und ein Wort um den Titel mitzureden“, betont der Schweizer. Dieses Ziel gelingt ihm aktuell gut, nach zwei Rennen führt Steiner die Gesamtwertung an. Beim Bergrennen in Borgloh möchte er nun die Performance seines Fahrzeugs testen, um zu analysieren, wo er international steht.

„Für die Zukunft möchte ich auch den Anschluss an die internationale Spitze wiederherstellen“ sagt der weiter ehrgeizige Routinier Steiner.