„Cheerleading ist nie langweilig“ „Sweet Tigers“ mit zwei Teams bei den „Euro-Cheer-Masters“

Von Sportredaktion

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Eine Pyramide zum Aufwärmen: die Juniors der „Sweet Tigers Cheerleader“. Foto: Anna-Lena HoffmannEine Pyramide zum Aufwärmen: die Juniors der „Sweet Tigers Cheerleader“. Foto: Anna-Lena Hoffmann

Osnabrück. Monatelange Vorbereitung, anstrengende Übungseinheiten und viel Planung seitens der Trainer und Eltern gipfeln in zwei Minuten und dreißig Sekunden – zweieinhalb Minuten, in denen die Jury überzeugt werden muss: Diese Spannung erlebten jetzt die „Sweet Tigers Cheerleader“ bei den „Euro-Cheer-Masters“ in Magdeburg.

Die beiden Osnabrücker Teams traten in den Kategorien „Junior Allgirl Level 3“ und „Senior Limited Coed Level 5“ gegen Konkurrenten aus Deutschland und dem europäischen Ausland an. Die Juniors (elf bis 16 Jahre) starteten zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte als Team bei einer Meisterschaft. Für Joeline (14) und Emilia (13) war es die erste Meisterschaft als Cheerleader überhaupt. „Cheerleading ist nie langweilig. Man stuntet, turnt, macht Sprünge und tanzt“, meinte Joeline. Bei den „Sweet Tigers“ traten beide als Bases an. Das sind die Teammitglieder, die in Pyramiden und Stunts das Grundgerüst bilden. Sie werfen oder heben Mädchen hoch. Die Juniors glänzten in Magdeburg mit gehaltenen Saltos, Flickflacks und schönen Basket-Würfen. Mit 74,06 Punkten reichte es am Ende zum fünften Platz unter zwölf Teams.

Die Seniors hatten in der Meisterschaftsvorbereitung leider mit krankheitsbedingten Ausfällen von Teammitgliedern zu kämpfen. Die zehn Athleten von Trainerin Anna-Lena Hoffmann zeigten ein Programm mit hoher Schwierigkeit. Besonders die Pyramiden brachten dem Team Punktgewinne ein. Durch einige individuelle Fehler verpassten die Seniors mit 61,22 Punkten und dem vierten Platz nur knapp das Treppchen. Die Sportler waren hinterher trotzdem stolz, sich gegen die starke Konkurrenz behauptet zu haben. „Wir haben das Beste rausgeholt“, sagte die Trainerin.

Zurück zu Joeline und Emilia: Beide sind sehr froh darüber, dass sie in Magdeburg ihre ersten Wettkampf-Erfahrungen machen durften – in eng zusammenhaltenden Mannschaften. „Wenn man kein gutes Team ist, klappt nichts“, meinte Joeline. Gelungene Pyramiden, Stunts und Baskets setzten absolutes Vertrauen und ein eingespieltes Team voraus. „Sonst wird es für die Sportler in rund dreieinhalb Meter Höhe gefährlich.“

Die nächste Meisterschaft für die Osnabrücker steht erst wieder im Dezember an. Bis dahin treten die „Sweet Tigers Cheerleader“ bei den Heimspielen der Osnabrück Tigers auf.

Beide Teams können im Übrigen noch Zuwachs gebrauchen. Interessenten können sich per Mail an anna-lena.hoffmann@freenet.de wenden.


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