„Ein Turnier in der Region, mit der Region, für die Region“ Reiterverein geht neue Wege

Von Michael Jonas

Die neue Reitanlage am Rubbenbruchsee – geeignet für Springen und Dressur. Foto: Helmut KemmeDie neue Reitanlage am Rubbenbruchsee – geeignet für Springen und Dressur. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Der Reiterverein Osnabrück geht neue Wege. „Das Dressurturnier im letzten Jahr ist so gut angenommen worden, dass wir das Angebot ausgeweitet haben. An diesem Wochenende stellen sich die Dressurreiter vor, am nächsten die Springreiter“, freut sich Vorsitzende Manuela Schänzer auf das Turnier, das vor allem Reiter aus der Region anspricht.

Sie werden auf jeden Fall gute Bedingungen vorfinden. Ein neuer Sandboden ist auf der idyllisch gelegenen Anlage am Rubbenbruchsee im letzten Jahr verteilt worden. Am 7. Mai 2016 wurde er eingeweiht mit dem Dressurturnier.

457 Teilnehmer haben diesmal gemeldet mit 1048 Pferden. Insgesamt gibt es 1060 Startplätze. „Die Reiterinnen und Reiter kommen gerne zu uns. Deswegen haben wir auch beschlossen, zum Stichtag 1. Dezember 2016 das Turnier anzumelden. Als wir die notwendigen Sponsorenzusagen hatten, haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Die Voraussetzungen stehen“, sieht Manuela Schänzer kein Risiko in finanzieller Hinsicht.

Rund 20000 Euro wird der Etat betragen. Der Gastgeber hofft, die Osnabrücker Reitertage mit einer schwarzen Null zu beenden. „Wir freuen uns jetzt erst einmal auf die Wettbewerbe. Es ist ein Turnier in der Region, mit der Region, für die Region“, meint Marie-Jo Wollitz, die den Vorstand zum Beispiel in Sponsorenfragen berät.

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer könnte ein solches Turnier nicht durchgeführt werden. „Wir haben rund 300 Mitglieder. Und fast alle haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass die Veranstaltung stattfinden kann. Ein großes Dankeschön schon jetzt für die Unterstützung“, sagt Vereinschefin Schänzer. Ursprünglich war im Gespräch, jährlich die Disziplinen zu wechseln: ein Jahr Dressur, ein Jahr Springen. Sport- und Pressewartin Claudia Stückemann konnte die Vereinsführung aber von einem Turnier, durchgeführt an zwei Wochenenden, überzeugen.

Höhepunkte sind die S-Prüfungen. In der Dressur wird am Sonntag (ab 13.30 Uhr) der Sieger mit dem Friedenspreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet. Eine Woche später wird auch der beste Springreiter mit einem Sonderpreis geehrt.