Souveräne Sieger auf der Langstrecke Haster Volkslauf mit großer Resonanz

Von Peter Vorberg


Osnabrück. Zwei überlegene Sieger auf der Langstrecke – und vor allem viele lachende Gesichter bei Groß und Klein: Der Haster Volkslauf war bei seiner 13. Auflage erneut ein Volltreffer.

Einmal mehr hatten die rund 70 Helfer des TuS Haste und von Help Age Deutschland gemeinsam ein beeindruckendes Sport- und Familienfest mit wohltätigem Hintergrund für die Kampagne „Jede Oma zählt“ auf die Beine gestellt. Dementsprechend passte auch die Hymne „Auf uns“ von Andreas Bourani bei der Siegerehrung. Der Haster Volkslauf meldete mit rund 700 Teilnehmern bei allen Läufen einen Teilnehmerrekord. „Bombastisch“, fasste Oliver Klages kurz und knapp zusammen. Der erste Vorsitzende des TuS Haste klatschte sich zufrieden mit Help-Age-Geschäftsführer Lutz Hethey ab. „Das gibt volle Motivation für das nächste Jahr“, funkelten bei Hethey die Augen.

Schon bei der Voranmeldung hatte sich die große Resonanz abgezeichnet, am Ende gingen bei ordentlichen Wetterbedingungen 146 Läufer auf die 5,5-Kilometer-Kurzstrecke sowie 419 auf die 10,2 Kilometer-Langdistanz. Letztere zählte erstmalig zur „Dreierpack-Serie“ (218 Anmeldungen). Hinzu kamen die Teilnehmer beim inklusiven Jedermannlauf und Bambini-Lauf sowie die Schulstaffeln.

Titgemeyer siegte bei den Männern

Über 10,2 Kilometer wurde Markus Titgemeyer (TV Georgsmarienhütte) seiner Favoritenrolle gerecht. Er überquerte nach fantastischen 33:43 Minuten die Ziellinie mehr als zwei Minuten vor dem zweitplatzierten Sebastian Maschmeyer (SC Herringhausen/35:59) und dem Dritten Tobias Bußmann (TV Georgsmarienhütte/36:23). „Ich hatte Durst, deshalb habe ich Gas gegeben“, so Titgemeyer, der auf der Strecke eine Getränkeverpflegung vermisst hatte, ansonsten aber bei seinem Haster Premierenstart mit der Strecke und den Bedingungen zufrieden war. „Markus war nicht zu schlagen. Der ist gleich weggezogen, und ich wollte gar nicht erst mitgehen“, erkannte Maschmeyer die Überlegenheit des Siegers an.

Bei den Frauen waren die Verhältnisse ebenfalls schnell geklärt. Die Ibbenbürenerin Nadine Madeira de Miranda (37:02) gewann mit riesigem Vorsprung als Gesamtvierte (!) vor Simone Terheggen (41:57) und Wiebke Krone (44:18) – beide von der TSG Burg Gretesch. „Ich will nach einem Jahr Auszeit und Verletzungspause im Triathlon starten und trainiere deshalb drei- bis vier-mal die Woche“, erklärte die Siegerin und ehemalige Leistungsgeherin ihre bärenstarke Vorstellung.

Spaß auch für die Kleinen

Über 5,5 Kilometer siegte im kraftvollen Schlussspurt Jan Dresselhaus (Eintracht Neuenkirchen/19:51) vor Marcus Demmler (WSV Osnabrück/19:58) und Florian Schmidt (vereinslos/23:33). Deutlich vorne bei den Frauen war die junge Anna Rossmann (27:02) von der Angelaschule vor Nadin Lange (vereinslos/28:54) und Andrea Tüllinghoff (Angelaschule/29:25).

Angefangen hatte der Tag auf der Osterhaus-Kampfbahn mit einem Bambini-Lauf über eine Stadionrunde. „Das ist klasse, dass die auch an die Kleinen denken“, lobte Semit Fazlic, dessen Tochter Melina schon früh am Morgen daheim vor Aufregung die Treppen rauf- und runtergelaufen war. Die Sechsjährige strahlte über das ganze Gesicht, als sie neben den anderen 30 Kindern Aufstellung nehmen durfte.

Auch die 24 Klassen der Grundschulen Haste und Heilig-Geist rannten mit großem Spaß um die vier Staffelsiege. Alle Kinder erhielten eine Teilnehmermedaille und leckere Bonbons als Belohnung. Reichlich zufriedene Gesichter gab es auch bei allen Teilnehmern des inklusiven Jedermannlaufs über 2,5 Kilometer, bei dem Thomas Schlautmann mit Sohn Florian entspannt die Ziellinie als Sieger überquerte. „Für uns war es ein toller Auftakt unserer Serie mit einer richtig guten Stimmung“, freute sich abschließend Hans-Bernd Mergelmeyer vom OrgaTeam des „Dreierpacks“, der nun am 5. Mai beim VfR Voxtrup Station macht.


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