1:3-Niederlage in Ostbevern Bad Laers Volleyballerinnen vergeben ersten Meister-Matchball

Von Lennart Albers

Chance verpasst: Daniela Richter, Vanessa Schowe, Franziska Bentrup, Johanna Müller und Laura Seete (v. l.) sind noch nicht vorzeitig Meister der 3. Volleyball-Liga. Foto: Moritz FrankenbergChance verpasst: Daniela Richter, Vanessa Schowe, Franziska Bentrup, Johanna Müller und Laura Seete (v. l.) sind noch nicht vorzeitig Meister der 3. Volleyball-Liga. Foto: Moritz Frankenberg

Ostbevern/Lintorf. Die Volleyballerinnen des SV Bad Laer haben am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel beim BSV Ostbevern mit 1:3 verloren und damit die erste Chance auf die vorzeitige Meisterschaft in der 3. Liga vergeben. Es war die erste Niederlage nach zuletzt 13 Siegen in Serie.

Unterstützt von 50 mitgereisten Fans, wollte die Mannschaft in der nur 20 Kilometer entfernten Nachbargemeinde die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg perfekt machen. Doch bereits im ersten Satz lief Bad Laer früh einem 3:11-Rückstand hinterher. „Wir haben unsere Nerven nicht in den Griff bekommen und uns dem Schicksal ergeben“, ärgerte sich Coach Knut Powilleit. Zusammen mit seinem Trainerkollegen Frank Hörster versuchte er, durch zwei frühe Auszeiten beruhigend auf die Mannschaft einzuwirken – vergebens: der erste Satz ging mit 18:25 verloren. Auch im zweiten Durchgang geriet Bad Laer früh hoch in Rückstand, kämpfte sich zwar noch mal ran, verlor aber mit 23:25. Durch eine Leistungssteigerung gewannen die Gäste den dritten Satz 25:19, verloren jedoch am Ende verdient beim starken Tabellenfünften.

Weil die Verfolgerinnen der GfL Hannover zeitgleich in Bremen gewannen, ist die Entscheidung in der Meisterschaft somit um mindestens eine Woche vertagt. Die nächste Chance auf den Titel bietet sich Bad Laer am kommenden Wochenende beim Tabellenletzten SC Langenhagen. „Wir hätten natürlich gerne heute vor der Kulisse die Meisterschaft eingefahren, aber jetzt haben wir noch drei weitere Spiele und da werden wir schon einen Sieg holen“, bleibt Powilleit trotz der Niederlage optimistisch. Noch sei die Enttäuschung bei seinen Spielerinnen zwar groß, „aber wir lernen daraus und verfallen nicht in Panik“.

Die Männer des VfL Lintorf, die als abgeschlagener Letzter bereits als Absteiger feststehen, kassierten im 15. Spiel ihre 14. Niederlage. Trotz Personalproblemen gestaltete der VfL die Partie gegen den Vorletzten TSC Gievenbeck ab dem zweiten Satz offener, unterlag im letzten Heimspiel der Saison aber mit 1:3 (14:25, 23:25, 25:23, 22:25).


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