Top-24-Turnier im Tischtennis Schlie sichert sich einen Platz beim Top-12-Finale

Nicht in Topform: Jonah Schlie wurde Achter in Wiesbaden. Foto: Marco SteinbrennerNicht in Topform: Jonah Schlie wurde Achter in Wiesbaden. Foto: Marco Steinbrenner

stma Wiesbaden. Als beim Top-24-Bundesranglistenturnier in Wiesbaden die Siegerehrung der Jungen stattfand, saß Jonah Schlie bereits geduscht und in Freizeitkleidung auf der Tribüne. Vier Wochen nach seinem Sieg beim Top-48-Turnier in Preetz kam das Tischtennis-Talent aus Voxtrup nur auf den achten Platz. Ein schwacher Trost bleibt ihm dennoch: Mit diesem Resultat hat sich der 17-Jährige für das Top-12-Bundesranglistenfinale in Elsenfeld (18./19. Februar 2017) qualifiziert.

Trotzdem präsentierte sich Schlie nach dem Turnier in der hessischen Landeshauptstadt gewohnt selbstkritisch. „Meine Leistungen waren nicht so gut wie noch in Preetz.“ In vielen Situationen habe der Defensivspezialist „nicht konsequent genug gespielt“, befand er.

Trotz einer 2:3-Niederlage gegen Tom Schmidt (SVH Kassel), den Schlie beim Top-48 noch klar besiegt hatte, reichte es nach den Erfolgen gegen Alexander Gerhold (NSU Neckarsulm/3:1), Nils Maiworm (TTC Altena/3:2), Michael Schwarz (TTC Wehrden/3:0) und Timo Freund (TTC Heppenheim/3:0) noch zum Gruppensieg. Ausschlaggebend war das bessere Satzverhältnis im Vergleich zu Schmidt.

Der an Position zwei gesetzte Schlie verlor sein letztes Spiel des ersten Turniertages völlig unerwartet mit 1:3 (4:11, 9:11, 11:4, 8:11) gegen den späteren Überraschungszweiten Karl Walter (SV Union Velbert). Nach dem Motto „Alles oder Nichts“ spielte Walter und traf nach Belieben. Durch das anschließende 3:1 gegen Tom Mykietyn (TTC Vernich) schaffte Schlie noch den Sprung unter die letzten Acht und hatte damit das Top 12-Ticket gelöst.

In den abschließenden Platzierungsspielen gab es für Schlie keinen weiteren Erfolg mehr. Erneut setzte es eine Niederlage gegen Schmidt (11:13 im finalen Durchgang), und auch der Vergleich gegen den Topfavoriten Jannik Xu (TTC Seligenstadt) ging in vier Sätzen verloren.


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