Bohmte holt einen Punkt – 27:27 Bissendorfs Handballer feiern 32:22-Sieg in der Oberliga

Treffsicher: Bissendorfs Tim Brauner warf gegen Hatten-Sandkrug sechs Tore. Foto: Moritz FrankenbergTreffsicher: Bissendorfs Tim Brauner warf gegen Hatten-Sandkrug sechs Tore. Foto: Moritz Frankenberg

khk Bissendorf. Die Handballer des TV Bissendorf-Holte haben das wichtige Oberligaduell gegen die TSG Hatten-Sandkrug deutlich mit 32:22 (18:10) gewonnen und sich dadurch Luft im unteren Tabellendrittel verschafft. In der Verbandsliga meldete sich der TV Bohmte mit einem überraschenden 27:27 (13:14) gegen Barnstorf/Diepholz II zurück.

Der eindeutigen Forderung von Bissendorf-Coach Malte Mischok nach einem Sieg gegen die Gäste aus dem Oldenburgischen, kamen seine Schützlinge von Beginn an nach und präsentierte eine mannschaftlich geschlossen gute Leistung. Verliefen die ersten zehn Minuten noch recht verhalten, setzten die Bissendorfer dem Spiel immer mehr ihren Stempel auf. Über 4:4 ging der TVB auf 10:5 in Führung und lag zur Pause bereits deutlich mit 18:10 in Front. In der Deckung agierte die Mannschaft um den im ersten Durchgang sehr starken Tim Brauner konzentriert. Gegen Hatten-Shooter Robert Langner (nur 4 Tore) wurde hoch gedeckt und dahinter durch viel Bewegung geschickt die Räume eng gehalten.

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich an der Dominanz des TVB nichts. Mit der klaren Führung im Rücken (21:11), kehrte beim Abschluss zwar kurzzeitig der Schlendrian ein, aber das Team berappelte sich schnell und gewann am Ende souverän und in der Höhe verdient. „Der Sieg mit dem komfortablem Vorsprung tut gut“, resümierte Mischock.

Nach zunächst verschlafenem Start (0:3) fanden die Bohmter schnell ins Spiel und gingen beim Stand von 7:6 selbst erstmalig in Führung. Fortan bot der TVB sein bestes Saisonspiel mit einer insgesamt starken Defensivleistung. Auch im zweiten Durchgang hatte die Gastgeber zunächst Anlaufschwierigkeiten, kassierte vier Tore in Folge. Mit toller Moral und verbessertem Abschluss kamen die Bohmter zurück und schließlich war es Willi Dück, der 80 Sekunden vor dem Abpfiff den umjubelten und verdienten Ausgleichstreffer warf. „Eine Leistung auf die wir aufbauen können“, so ein zufriedener Betreuer Jürgen Wankelmann nach dem Spiel.


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