Rudern: Triumph in Rotterdam Osnabrücker Reitenbach und Teckemeyer feiern WM-Titel

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Stolze Sieger: Der deutsche U19-Weltmeister-Achter mit den Osnabrückern Jonathan Reitenbach (3. v. links) und Marcel Teckemeyer (ganz rechts). Foto: DRV/QuickertStolze Sieger: Der deutsche U19-Weltmeister-Achter mit den Osnabrückern Jonathan Reitenbach (3. v. links) und Marcel Teckemeyer (ganz rechts). Foto: DRV/Quickert

Osnabrück. So richtig glauben konnten es Jonathan Reitenbach und Marcel Teckemeyer auch einige Stunden nach dem Rennen noch nicht. Die beiden Osnabrücker Ruderer haben mit dem Achter in der Altersklasse U19 bei der Weltmeisterschaft im niederländischen Rotterdam die Goldmedaille geholt. Eine Entscheidung um wenige Zentimeter.

„Es ist eigentlich noch nicht zu realisieren, aber das kommt im Laufe des Abends denke ich“, sagte Reitenbach nach dem großen Triumph. An Position sechs (Reitenbach) und sieben (Teckemeyer) saßen die beiden Schüler des Osnabrücker Ratsgymnasiums beim großen Triumph in Rotterdam. Nach Platz zwei im Vorlauf hinter dem großen Rivalen aus den USA hatte sich das deutsche Boot im Hoffnungslauf mit der schnellsten Zeit für den Endlauf qualifiziert. (Weiterlesen: Interview mit dem Gold-Duo nach ihrem EM-Triumph im Juli).

Spannendes Duell gegen die USA

„Im Hoffnungslauf lief es zwar auch noch nicht alles perfekt, aber wir hatten das Selbstvertrauen für das Finale“, betonte Reitenbach. Im Goldrennen starteten die beiden Osnabrücker mit ihrem Team dann sehr gut und führten nach 500 Metern mit einer halben Länge vor den Amerikanern. Bei schwierigen Bedingungen mit starkem Schiebewind und Wellenbildung kam das amerikanische Boot aber auf und ging sogar in Führung. Der deutsche Achter hielt stark dagegen und so steuerte alles auf ein packendes Finish zu.

Nach genau 5:38,580 Minuten überquerte Deutschland die Ziellinie und lag den Hauch von drei Hundertstel Sekunden vor den USA. „Im ersten Moment dachte ich noch, dass wir Zweiter sind“, sagte Reitenbach. Kurz danach stand das Ergebnis fest und der Jubel im deutschen Boot und bei den vielen mitgereisten Freunden und Verwandten der beiden Osnabrücker kannte keine Grenzen.

Glückwünsche aus der Heimat

Am Abend wurde der große Erfolg dann mit Trainern und Betreuern kräftig gefeiert und auch aus der Heimat ließen die Glückwünsche nicht lange auf sich warten. „Wir sind mächtig stolz auf die Jungs. Das ist ein Erfolg, der sie ein Leben lang begleiten wird“, sagte Lothar Wehleit als Schulleiter des Ratsgymnasiums und kündigte den beiden Weltmeistern „einen grandiosen Empfang“, nach ihrer Rückkehr an.


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