Tag des Sports 2016 Osnabrücker geben sich sportlich auf der Illoshöhe

Von Daniel Bressler

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Osnabrück. Bei strahlendem Sonnenschein lockte der „Tag des Sports“ erneut zahlreiche Sportinteressierte auf die Illoshöhe. Das vom Stadtsportbund Osnabrück organisierte Event ermöglichte Besuchern durch Infomaterial oder Ausprobieren Einblicke in verschiedene, zum Teil unbekannte Sportarten.

Schon bei der Ankunft an der Illoshöhe sorgte der Unterwasserclub Osnabrück (UCO) für einen echten Blickfang. Ein 40000 Liter fassendes Tauchbecken weckte besonders bei den jungen Besuchern großes Aufsehen. „Die Resonanz ist durchweg positiv. Um 13 Uhr war unsere Warteliste schon komplett voll“, freute sich Danny Helwich, Präsident des Clubs. Ausflüge unternimmt der UCO nach Südfrankreich oder Ägypten. Für 2018 ist eine Reise auf die Pazifikinsel Palau geplant.

Nicht weniger Action boten der Osnabrücker Kanu Club und der Wassersportverein Osnabrück. In einem großen Wasserbecken tobten sich die Besucher beim Kanufahren und Stehpaddeln aus.

Alle Altersklassen zog die philippinische Kampfkunst „Pekiti Tirsia Kali“ an. Thomas Müller und sein Team demonstrierten Methoden der Selbstverteidigung.

Die Sportart Ringen bekannt zu machen stand für Mark Dörner vom SV Atter im Mittelpunkt. Auf einer Ringmatte zeigte er dem Nachwuchs erste Techniken und erhofft sich im Zuge der Olympischen Spiele in Rio Zulauf. „Wir als Nischensportart haben es nicht so leicht. Wir versuchen daher, die Kinder bereits im Kindergartenalter für das Ringen zu begeistern“, sagte Dörner.

Auch für die Profis Ahmet Arslan und Nazim Sangaré vom VfL Osnabrück war der „Tag des Sports“ eine willkommene Ablenkung vom Fußballalltag. Sie tollten von Station zu Station und lieferten sich ein Privatduell. Einsatz: Der Verlierer musste dem Gewinner ein Slush-Eis ausgeben. Beide scheiterten übrigens an der Torwand des Osnabrücker Rugbyclubs. Vor zwei Jahren gegründet, spielt die Mannschaft um Kapitän Johannes Schlick in der Regionalliga und besteht aus Spielern verschiedener Nationen. Über Kurse an der Universität und Fachhochschule Osnabrück versucht der Rugbyclub zudem, auf sich aufmerksam zu machen.

Kinder hatten auch die Gelegenheit, sich auf einer Hüpfburg oder dem Trampolin auszutoben. An der Kletterwand waren Geschick, Kraft und Koordination gefragt. Auf der Showbühne hatten die Sportvereine die Möglichkeit, ihre Sportart im größeren Rahmen zu präsentieren.

Auch klassische Sportarten wie Basketball und Fußball wurden auf der Illoshöhe präsentiert. Der Fußball-Grenzenlos-Cup stand dabei im Zeichen der Integration.

Stolz auf ihr 50-jähriges Bestehen zeigte sich dieRadrenn-Gemeinschaft Osnabrück, die den Massenveranstaltungen trotzt und Besuchern die Chance zum Rennradfahren ermöglichte.

Die Sportinteressierten hatten außerdem die Gelegenheit, verschiedene Leichtathletik-Disziplinen auszuprobieren. Von 100-Meter-Läufen über Langstrecken bis hin zum Weitsprung erstreckte sich das Angebot auf ein breites Spektrum. Nachwuchsathleten demonstrierten auf einer Tumblingbahn eindrucksvoll Salti, Rollen, Flickflack und mehr. Auch Beachvolleyball und Boule waren im Angebot.

In entsprechend viele strahlende Kindergesichter blickten der niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius sowie Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, die die Veranstaltung am Nachmittag besuchten.


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