TV Bissendorf-Holte Bissendorfs Handballer: Limberg hört im Sommer auf

Von Johannes Kapitza

Hört im Sommer als Handball-Trainer beim TV Bissendorf-Holte auf: Pierre Limberg. Archivfoto: Moritz FrankenbergHört im Sommer als Handball-Trainer beim TV Bissendorf-Holte auf: Pierre Limberg. Archivfoto: Moritz Frankenberg

Handball-Oberligist TV Bissendorf-Holte muss sich zur kommenden Saison einen neuen Trainer suchen. Pierre Limberg hat am Wochenende bekannt gegeben, dass er das Angebot für eine Vertragsverlängerung des ranghöchsten regionalen Handballvereines nicht angenommen hat.

Die vom Verein angebotene Vertragsverlängerung hat Limberg nach einer Bedenkzeit abgelehnt. „Ich möchte den nächsten Schritt als Trainer gehen“, begründet er seine Entscheidung. Die ihm bislang unterbreiteten Offerten anderer Vereine schlug Limberg ebenfalls aus. „Auch da wäre ich in der Entwicklung nicht weitergekommen.“ Seinen Entschluss teilte der Trainer am Samstag der Mannschaft mit.

Limberg trainiert die Oberliga-Handballer seit 2013 und hat seitdem ein junges Team mit Perspektive aufgebaut, das insbesondere in der aktuellen Saison eine herausragende Leistung zeigt. Zuletzt kassierten die TVB-Handballer drei Niederlagen und mussten den Kontakt zum Spitzenreiter Beckdorf abreißen lassen. Der handballverrückte Limberg, der unter anderem in Hildesheim und Emsdetten als Profi spielte, hatte zu Jahresbeginn signalisiert, dass er sich einen Verbleib in Bissendorf vorstellen könnte. Perspektivisch hatte er den Aufstieg in die 3. Liga und sogar mehr für möglich gehalten. „Ich bin jemand, der immer mehr will“, hatte Limberg gesagt.

„Wir hätten gerne noch mit ihm weitergemacht, aber es war seine Entscheidung“, muss Bissendorfs sportlicher Leiter Klaus Rußwinkel den Abschied akzeptieren. „Er hat tolle Arbeit geleistet.“ Gleichzeitig sehe der Verein den Wechsel auch als eine Chance für die Weiterentwicklung der Mannschaft. „Ein Trainerwechsel kann auch noch mal neue Motivation für die Jungs bringen“, sagt Rußwinkel, der bereits am Kader für die kommende Saison arbeitet – und inzwischen auch die Fühler ausgestreckt hat nach einem neuen Trainer an der Seitenlinie.