Osnabrücker Sportclub Erster Arbeitstag für Hendrik Witte als OSC-Geschäfsführer

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Im Zeichen des OSC: Hendrik Witte hat am Montag seine Arbeit als Geschäftsführer beim Osnabrücker Sportclub aufgenommen. Foto: Jörn MartensIm Zeichen des OSC: Hendrik Witte hat am Montag seine Arbeit als Geschäftsführer beim Osnabrücker Sportclub aufgenommen. Foto: Jörn Martens

Eigentlich kennt Hendrik Witte den Osnabrücker Sportclub ganz gut – seit Montag nimmt er den Verein allerdings aus einer neuen Perspektive wahr: Am 4. Januar hat der 42-Jährige offiziell sein Amt als Geschäftsführer angetreten und die Nachfolge von Julia Riethmüller an der Seite von Peter Abs übernommen.

Bislang war Witte hauptberuflich Marketingleiter bei der Herforder-Brauerei und im OSC als Leiter der Fußballabteilung engagiert. Die Vereinsarbeit, die er zuvor als Hobby ausgeübt hat, ist nun sein Beruf, „und das ist ein richtig gutes Gefühl, mit dem ich zur Arbeit gehe“, sagt er. Bis zum offiziellen Dienstantritt am Montag wollte er nicht warten: Schon am Sonntag hatte er sich das Auftakttraining der Bundesliga-Basketballerinnen angesehen. Seine Verbindungen und Kenntnisse im Marketing will Witte auch bei den Girolive-Panthers einbringen. Sportlich habe sich der OSC die zweite Jahreshälfte „ein bisschen anders gewünscht, aber es geht in die richtige Richtung. Das rettende Ufer ist noch in Sicht“, schließt er sich dem allgemeinen Optimismus im Verein an.

Wittes Kerngebiete werden die von Vorgängerin Riethmüller bearbeiteten Themenfelder des Fitnesszentrums „Aktivital“ und des Kindersportzentrums KidsZ sein. Aus dem bisherigen Zuständigkeitsbereich von Abs bekommt er außerdem die Verantwortung für die Gastronomie im vereinseigenen Sportlertreff. Sein Ziel sei es, nicht nur auf Entwicklungen reagieren zu müssen, sondern mit eigenen Impulsen das Vereinsleben in den kommenden Jahren zu lenken. Ein erstes Augenmerk liegt auf der Osnabrücker Sportmesse („Ospo“), die erstmals am 23. Januar im Alando-Palais stattfindet und auf der sich der OSC mit verschiedenen Angeboten präsentieren will. Am Montag stand erst einmal eine Bestandsaufnahme an. Trotz aller Kenntnisse über den Verein müsse er sich „erst mal den Überblick verschaffen“, zum Beispiel was die Außendarstellung des OSC angeht.

Eine Gemeinsamkeit fiel Witte ins Auge: Die Jahreszahl 1973, die auf einem eingelassenen Stein im Eingangsbereich der Sporthallen eingraviert ist. „Das passt ja“, sagt Witte, der Grundstein für den Erweiterungsbau an der Halle A wurde im gleichen Jahr gelegt, in dem der neue Geschäftsführer geboren wurde.

Vom Amt als Abteilungsleiter der Fußballer muss er sich verabschieden. Am 13. Januar kommen die Kicker zu einer Mitgliederversammlung zusammen, um einen Nachfolger zu wählen. Seinen Sitz im Aufsichtsrat des VfL Osnabrück, den er seit Februar 2014 innehat, behält Witte.


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