Einigung mit Osnabrücker SC Christian Kaiser und OSC: Abschied zum Jahresende

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Zum Jahreswechsel trennen sich die Wege von Christian Kaiser und dem Osnabrücker Sportclub. Der Verein und der ehemalige Bundesliga-Trainer der Basketballerinnen haben sich außergerichtlich verständigt, den bestehenden Vertrag zum 31. Dezember auslaufen zu lassen.

Kaiser war im Frühjahr mitgeteilt worden, dass er in der aktuellen Saison nicht mehr Trainer der Girolive-Panthers sein würde. Sportlich schlugen die OSC-Frauen in der Playoff-Serie die Veilchen Ladies der BG Göttingen und sicherten sich das Aufstiegsrecht, knapp drei Wochen später verkündete der Verein, dass auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Bundesliga erfüllt werden können. „Ich habe mit dem Aufstieg das Maximum herausgeholt. Das war ein schöner Abschluss“, sagt Kaiser rückblickend, hat sich aber mit dem Abschied abgefunden: „Das ist das Geschäft.“

Seit dem Saisonende war Kaiser freigestellt. Er ließ sich von einem Anwalt vertreten und traf sich mit dem Osnabrücker SC vor dem Arbeitsgericht. „Dort haben wir das Thema einmal besprochen, aber uns dann außergerichtlich im Konsens geeinigt und gut war‘s“, sagt OSC-Geschäftsführer Peter Abs nüchtern. Die Trennung sei „sauber über die Bühne gegangen“.

Bei der Jahreshauptversammlung Ende Juni hatte Vorsitzender Thomas Levien angedeutet, dass der Verein das Gespräch suchen wolle, ob Kaiser dem OSC in anderer Funktion erhalten bleiben könnte. „Dazu hätten wir auch gestanden“, erklärt Abs die Vereinssicht, „aber das wollte er dann nicht.“ Kaisers Blickwinkel ist ein bisschen anders, im Endeffekt läuft es aber aufs Gleiche hinaus: „Es gab kein Angebot des OSC“, sagt er. Hätte es eines gegeben, wäre das für ihn aber auch „eher nicht infrage gekommen“. Seine Begründung ist einfach: „Ich will weiter im Trainergeschäft arbeiten“, sagt er. Während seiner Freistellung hat er sich weitergebildet und die A-Lizenz erworben. Wie sich seine frühere Mannschaft nun in der Bundesliga schlägt, verfolgt er sporadisch: „Wenn ich Zeit habe, gehe ich schon hin. Ich habe diese Saison schon ein paar Spiele gesehen.“ Sportlich will er den Saisonverlauf nicht bewerten. Da er das Team weder zusammengestellt habe noch im Training mit den Spielerinnen arbeite, „kann ich mir kein Urteil erlauben“.


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