Schwingen, Springen, Federn 13. Osnamotion stellt neue Trends aus Aerobic und Fitness vor

Von Frederik Kathmann


Osnabrück – Voll ausgebucht, das zweite Jahr in Folge. Die dreizehnte Auflage der Osnamotion hat 170 Fitness-Begeisterte in die Sporthallen der Integrierten Gesamtschule in Eversburg gelockt. Beim Fitness- und Aerobic-Special des Stadtsportbundes stellten international renommierte Presenter die neuesten Trainings-Trends des Sports vor.

Der Bass wummerte durch die Halle, aus den riesigen Boxen schallten Hits aus den Siebzigern – „Disco Inferno“ mit Romeyo Weiss. Der internationale Presenter aus Berlin heizte den knapp 100 Fitness-Begeisterten vor ihm mächtig ein. Die plötzlich zu warmen Pullis wurden an den Hallenrand geworfen, alle kamen gehörig ins Schwitzen. „Die Osnabrücker sind richtig gut dabei“, sagte Weiss, der als Fitness-Profi seit mittlerweile 20 Jahren „im Business ist“, nach der energiegeladenen Stunde.

Nina Goertner und Heiko Brüning vom OsnamotionOrganisationsteam des Stadtsportbundes hatten auch in diesem Jahr renommierte Präsentatoren wie Weiss für die Veranstaltung gewonnen. „Ich denke, wir haben die richtige Mischung gefunden,“ sagte Brüning.

„Die Sportler können sich nach ihren Interessen für Kurse entscheiden“, erklärte seine Kollegin Goertner das Konzept der Osnamotion. Gelegenheit dazu hatten die Teilnehmer, weil in zwei Hallen parallel trainiert wurde. „Wir haben darauf geachtet, dass sehr unterschiedliche Einheiten gleichzeitig laufen, sodass man eine echte Wahl hat“, sagte Goertner. Dass dabei eine Halle mal etwas voller sei als die andere, gehöre dann dazu.

So drängte sich bei der „Faszien-Fitness“ mit Julia Matus, der Osnabrücker Lokalmatadorin unter den vier Presentern, das Gros der Fitness-Fans in die kleinere der beiden Hallen. Unter Anleitung der diplomierten Gesundheitstrainerin stand das Training des körperlichen Bindegewebes im Mittelpunkt. Aber auch ihre Einstellung zum Gesundheitssport wollte Matus vermitteln: „Fitness ist wie Zähneputzen,“ sagte die Sporttherapeutin, „es ist für mich Teil der Körperhygiene.“

Teilnehmer der Veranstaltung waren vor allem Leiter von Aerobic-Kursen in der Region, die sich mit den Kursen weiterbilden konnten. „Die Übungsleiter haben auf der Osnamotion die Gelegenheit, mal wieder „besportet“ zu werden und nicht selbst vorne zu stehen“, sagte Brüning. Vielleicht war es gerade diese Chance zum Perspektivwechsel, die die große Resonanz der Veranstaltung erklärte. Ralf Dammermann, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, war vollends begeistert: „Wir sind perfekt zufrieden. Das Event ist völlig ausgebucht, und das zum zweiten Mal in Folge.“ Kein Wunder, dass die Vorbereitungen für die Osnamotion 2016 schon laufen.