Start bei U19-WM in Rio Für Ersatzruderin Bredenförder Flexibilität gefragt

Von Sportredaktion

Kurz getrennt: Während Svenja Bredenförder (l.) bei der WM Ersatz ist, fehlt Hannah Kleine-Pollmann verletzt. Foto: privatKurz getrennt: Während Svenja Bredenförder (l.) bei der WM Ersatz ist, fehlt Hannah Kleine-Pollmann verletzt. Foto: privat

Rio de Janeiro. Wenn am Mittwoch die U19-Junioren-WM in Rio de Janeiro beginnt, ist auch Svenja Bredenförder vom Osnabrücker Ruder-Verein (ORV) als Ersatzruderin im Sprintrennen des deutschen Achters dabei. Ihre Vereinskameradin Hannah Kleine-Pollmann war ebenfalls für Rio qualifiziert. Kurz vor der Abreise musste sie verletzt absagen.

Bredenförder und Kleine-Pollmann gewannen vor einem Monat DM-Bronze

Nachdem in den vergangenen Jahren ausschließlich ORV-Junioren die Reise zur U19-WM antreten durften, haben sich diesmal zwei Juniorinnen für die für die Riemenbootsklassen qualifiziert. Für beide kam die Einladung völlig überraschend.

WM-Nominierung überraschend bereits im ersten U19-Jahr

Bredenförder und Kleine-Pollmann befinden sich noch im ersten U19-Jahr. Eigentlich war ihr Vorhaben, erst im kommenden Jahr in die nationale Spitze zu rudern.

ORV-Ruderer Johann Wahmhoff hatte vor zwei Jahren WM-Titel verteidigt

Nach der Absage von Kleine-Pollmann ist die Ratsgymnasiastin Bredenförder nun die alleinige Ersatzfrau. Sie muss ein hohes Maß an Flexibilität beweisen. Normalerweise ist eine Spezialisierung auf eine der beiden Bootsseiten unerlässlich.

ORV-Vorbereitung auf Achter-Cup Ende August

Unterdessen herrscht auch am Bootshaus in Eversburg emsiges Treiben, denn am 29. August steht der Osnabrücker Achtercup des ORV an. Für die Sprintregatta im Achter auf dem Stichkanal bei der „Römerbrücke“ haben Teams unter anderem aus Hamburg, Hannover, Bramsche und Mainz ihr Kommen zugesagt. Erneut können die Zuschauer in den Drachenbootrennen selbst aktiv werden.