Für einige der erste Wettkampf OSC-Schüler erfechten sich fünf Landesmeistertitel

Von Johannes Kapitza

Der Fecht-Nachwuchs hat beim Osnabrücker SC seine niedersächsischen Landesmeister ermittelt. Foto. Gert WestdörpDer Fecht-Nachwuchs hat beim Osnabrücker SC seine niedersächsischen Landesmeister ermittelt. Foto. Gert Westdörp

Osnabrück. Mit vereinten Kräften haben die Fechter des Osnabrücker SC die Landesmeisterschaft der Schüler ausgerichtet und sich dabei erfolgreich verkauft. Fünf Titel blieben in Osnabrück: Justus Middendorf (Jahrgang 2003), Luca Frense (2004) und Leo Späth (2006) sowie bei den Mädchen Julia Reitenbach (2003) und Gesa Feldmann (2006) wurden Meister, Sophia Weichel (2003), Maxine Echterhoff (2004), Nele Barkhüser (2005), Johannes Fip (2003), Alexander Fetting (2004) und Simon Wulfekammer (2006) kamen jeweils auf Platz zwei.

„Wir sind schwer begeistert“, sagt Corinna Späth über das Turnier mit insgesamt rund 60 jungen Fechtern, die für die OSC-Abteilungsleiterin einen Bestwert für eine Landesmeisterschaft in den vergangenen Jahren darstellen. Für etliche der Gastgeber war es der erste Wettkampf nach erhaltener Fechtfreigabe. „Dafür haben sich alle unabhängig von ihrer Platzierung extrem gut geschlagen“, sagt Späth. Erste Turniererfahrung sammelten dabei auch viele Eltern im OSC-Fechtkeller.

In der B-Jugend (Jahrgänge 01/02) blieben die Osnabrücker hinter ihren und den Erwartungen ihrer Trainer zurück. Die Mädchen taten sich schwer gegen die neue Braunschweiger Landesmeisterin Lara Goldmann, die aus dem Florett einen anderen Stil ficht. Dabei unterlag Femke Bücker im Finale denkbar knapp mit einem Treffer. Durch den Sieg der Braunschweigerin verlor der OSC aber einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft am 20./21. Juni in Augsburg über die von Osnabrück dominierte Landesliste. Im jüngeren Jahrgang der Jungen waren Platz zwei für Hendrik Wiese und Rang drei für Artur Kiebula das Höchste der Gefühle. Auch wenn sich der OSC mehr erhofft hatte: Der DM-Start ist beiden sicher.

Die Aktiven (ab 20 Jahren) stehen nach dem jüngst absolvierten Bundesfinale erst wieder am Anfang ihrer Qualifikationssaison. Beim Osnabrücker Degen-Pokal erreichten mit Siegerin Laura Hackmack und Sandra Schwenen zwei Nordhornerinnen mit OSC-Vergangenheit das Finale. Sonja Zschaler und Catherina Schwab teilten sich Rang drei beim Heimturnier, für Späth und den OSC ein „befriedigendes Ergebnis“, zu dem auch die A-Jugendliche Mattea Wehage (6.) beitrug. Bei den Männern fehlte Lokalmatador Noë Walter erkrankt. Niels Schüling erwischte nicht seinen besten Tag und musste sich nach einer Halbfinalniederlage gegen den späteren Sieger Niclas Schlüter (Braunschweig) mit Platz drei zufriedengeben.